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13.09.2019
Ronda Ronda (Hund - Husky Mischling)
Ronda - ein Flauschteddy mit Handicap zum Verlieben



Wenn wir die süße Ronda anschauen, die Anfang Juli aus unserem Partnertierheim Sierra Nevada zu uns nach Kronach kam, fällt uns nicht allzu viel zu den Rassen ein, die sie in sich tragen könnte. Da sie in Spanien gefunden wurde und man somit den Vorbesitzer auch nicht fragen kann, lässt sich nur spekulieren. Nach Farbe und Fellart zu urteilen, könnte Sie mit einem Husky verwandt sein. Sie hat aber auch etwas Bäriges an sich, das an einen Herdenschutzhund erinnert. Und da diese Rassen in Spanien häufig vorkommen, könnte das durchaus zutreffen.



Auch über Ihre Vorgeschichte weiß man leider überhaupt nichts. Was mag sie alles erlebt haben? Rosige Zeiten hat sie ganz sicher nicht hinter sich. Beim Gassigehen im Tierheim fiel uns sofort auf, dass sie Probleme beim Laufen hat. Sie läuft langsam, ist schnell erschöpft und ihre Hüfte scheint recht wackelig zu sein. Natürlich dachten wir in erster Linie an Hüftgelenksdysplasie und ließen sie daher in der Tierklinik röntgen. Das Ergebnis jedoch war erstaunlich: Sowohl Knie als auch Hüften sind einwandfrei in Ordnung. Ronda hat etwas viel Schlimmeres mitgemacht. Das Röntgenbild zeigt, dass Ihre Wirbelsäule einmal gebrochen gewesen sein muss. Dadurch wurden offenbar Nerven verletzt, was ihren wackligen Gang erklärt. Vermutlich wurde sie einmal von einem Auto angefahren oder hat einen starken Schlag auf den Rücken erhalten, ohne dann tierärztlich behandelt worden zu sein. Was mag diese arme, tapfere Hündin für Schmerzen gelitten haben!



Nach dem Röntgenbild zu urteilen, muss dies jedoch schon einige Zeit zurückliegen und ist längst verheilt. Da Operationen an der Wirbelsäule sehr gefährlich sein können und der Erfolg ungewiss ist, werden wir zunächst nichts weiter unternehmen. Wir denken, dass Ronda gelernt hat, mit ihrem kleinen Handicap zu leben und trotzdem glücklich und lebensfroh sein kann. Da sich durch die regelmäßigen Spaziergänge sicher noch mehr Muskeln aufbauen werden (in Spanien gibt es leider zu wenig ehrenamtliche Helfer, so dass die Hunde nicht täglich ausgeführt werden können), könnte sich mit der Zeit alles noch mehr stabilisieren und Rondas Gang noch besser und ausdauernder werden.



Trotzdem ist sie definitiv nicht für Hundebesitzer geeignet, die gerne lange Wanderungen unternehmen oder gar joggen möchten. Doch es gibt ja auch Menschen, die gern einen Hundekumpel hätten, aber nicht jeden Tag stundenlange Wanderungen machen möchten. Für solche Menschen wäre Ronda genau richtig. Sie würde an der Seite ihres Menschen gerne kürzere und eher gemütliche Spaziergänge machen, dafür aber gerne ausgiebige Schmusepausen einlegen.



Ronda sieht nämlich nicht nur aus wie ein dicker Knuddelbär, sie hat Zuwendungen und Streicheleinheiten für ihr Leben gern. Und auch wenn Ronda ein eher ruhiger und gemütlicher Hund ist (was vermutlich nicht nur durch ihr Handicap entstanden ist, sondern auch ein Erbe Ihrer Herdenschutzvorfahren ist), hat sie durchaus ab und zu auch ihre „verrückten 5 Minuten“ und hüpft lustig durch die Gegend oder spielt mit ihren Hundekumpels. Durch ihre Behinderung lässt sie sich möglichst wenig einschränken und schon gar nicht die Lebensfreude rauben. Und so nimmt Ronda genauso aktiv am Tierheimleben teil wie unsere anderen Tierheimbewohner.



In ihrem Revier scheint Ronda übrigens auch etwas Wachtrieb zu haben - auch dies ein Erbe Ihrer Herdenschutzhundvorfahren. Sie fasst aber sehr schnell Vertrauen und akzeptiert auch neue Gesichter als gute Freunde, wenn Sie merkt, dass man nichts Schlimmes im Schilde führt.



Mit anderen Hunden versteht sie sich zwar beim Spazierengehen gut, im eigenen Revier hat sie aber absolut die Hosen an. So lang sich der andere ihrem Willen beugt und unterordnet, ist alles gut. Aber Ronda möchte definitiv das Sagen haben. Auch beim Füttern versteht sie keinen Spaß. Dies gilt allerdings nur für andere Hunde. Mit Menschen hat sie noch nie ein Problem gemacht.



Trotzdem braucht sie natürlich Menschen, die ihr Grenzen setzen, ihr den Weg vorgeben und sie anleiten. Auch in Punkto kleines Hundeeinmaleins muss Ronda natürlich noch einiges lernen. Da sowohl Huskys als auch Herdenschutzhunde relativ stur sein können, kann man natürlich keine dressurmäßigen Höchstleistungen, wie zum Beispiel von einem Schäferhund, verlangen. Doch die Grundbegriffe kann auch Ronda schnell und gerne lernen.



Für sie wünschen wir uns ein möglichst ebenerdiges Zuhause, wobei ein eingezäunter Garten natürlich großartig wäre. Sie ist gerne draußen, liegt in der Sonne und beobachtet Ihre Umgebung. Natürlich möchte sie aber auch jederzeit zu ihren Menschen nach drinnen kommen können, um sich Streicheleinheiten oder ein Leckerli abzuholen, oder um einfach dabei zu sein.



Da wir nicht wissen, ob Ronda früher schon Kontakt mit Kindern hatte, möchten wir sie lieber nur in eine Familie mit etwas älteren Kindern vermitteln. Auch ein ruhiges, aber noch rüstiges Rentnerehepaar wäre absolut in Ordnung.



Ronda hat schon so viel Schlimmes mitgemacht und sich nun ein Plätzchen auf der Schokoladenseite des Lebens redlich verdient. Wer verliebt sich in die flauschige und bärige Schönheit und schenkt Ronda eine glückliche und gesicherte Zukunft mit viel Geborgenheit und Wärme?
13.09.2019
Oktavia Oktavia (Nagetier - Zwergkaninchen)


Findlings-Langohr sucht neue Heimat



Diese schwarze Hasendame wurde am 20.06.2019 in Stockheim gefunden. Die Anwohner, die sie entdeckt hatten, hatten noch einen zweiten Hasen beobachtet. Doch der konnte leider entkommen und ist bis heute nicht wieder aufgetaucht. Oktavia - wie die Häsin inzwischen getauft wurde - wurde dagegen ins Tierheim gebracht und da sich bis jetzt noch kein Besitzer gemeldet hat, möchten wir eine neue Familie für sie suchen.



Ob die beiden Hasen aus einem Gartengehege ausgebüchst sind oder sogar vom ihrem Vorbesitzer ausgesetzt wurden, können wir nicht sagen. Tatsache ist jedoch, dass sie nie im Tierheim vermisst gemeldet wurden.



Anfangs befürchteten wir, dass Oktavia trächtig sein könnte, denn sie war fleißig am Nestbauen. Inzwischen ist sie jedoch schon so lange im Tierheim, dass die Tragzeit bei Kaninchen längst überschritten ist - somit war es vermutlich nur ein Fehlalarm.



Wie die meisten Kaninchen ist Oktavia anfangs recht scheu. Wahrscheinlich hat sie vorher nicht viel engen Kontakt mit Menschen gehabt. Wenn man ihr Gehege betritt, ergreift sie erst einmal die Flucht und versteckt sich in einem ihrer Häuschen. Sie ist aber lieb und freundlich und wird sicher mit der Zeit mehr Vertrauen fassen, wenn sie ihre zweibeinigen Bezugspersonen erstmal etwas besser kennengelernt hat. Als Streicheltier für Kinder ist sie unserer Meinung nach jedoch nicht geeignet, dafür ist sie einfach zu ängstlich.



Da Kaninchen nur ungern allein leben und Oktavia offensichtlich vorher einen Langohrfreund hatte, möchten wir sie gerne als Zweitkaninchen vermitteln, idealerweise zu einem kastrierten Rammler. Im Moment kommt sie uns sehr einsam und traurig vor und so denken wir, dass ihr die Gesellschaft eines Artgenossen gut tun würde.



Des weiteren benötigt sie natürlich ein geräumiges Gehege, in dem sie auch mal ein bisschen herumflitzen und buddeln kann. Als Versteckmöglichkeiten sollten Häuschen/Röhren vorhanden sein. Auch das regelmäßige Ausmisten und die tägliche Gabe von frischem Heu und Gemüse sollte selbstverständlich sein.



Vielleicht haben Sie ja einen einsamen Rammler zuhause, der sich genauso wie Oktavaia nach etwas Zweisamkeit sehnt? Wir würden uns sehr freuen, wenn unsere schwarze Hasendame schon bald wieder ein geeignetes und liebevolles Zuhause bewohnen dürfte.
13.09.2019
Alfi Alfi (Katze - Hauskatze)
Ängstlicher Katzenbub sucht verständnisvolle Adoptiveltern



Alfi wurde von einer wild lebenden Katze geboren, die sich bis jetzt allen Einfang- und Kastrationsversuchen erfolgreich widersetzt hat. Gott sei Dank gelang es Anwohnern wenigstens, den kleinen Katerbuben einzufangen und ins Tierheim zu bringen, bevor auch er erwachsen und geschlechtsreif wird und die traurige Spirale aus unerwünschtem Katzennachwuchs noch weiter befeuern kann. Nun wartet Alfi im Tierheim, was die Zukunft für ihn wohl bringen mag. Wir drücken ihm so sehr die Daumen, dass er einer glücklichen Zukunft entgegensieht!



Allerdings suchen wir für Alfi ganz besondere Menschen, denn der kleine Mann ist im Moment noch sehr scheu. Wer sich eine Katze wünscht, die man sofort auf den Arm nehmen und streicheln kann, wird von ihm enttäuscht sein. Da er ohne Kontakt zu Menschen aufgewachsen ist, hat er noch nicht wirklich begriffen, dass Streicheleinheiten etwas Schönes sein können…



Dennoch hat Alfi in den paar Wochen, die er nun schon im Tierheim lebt, dazugelernt. Anfangs sahen wir ihn tagelang nicht, denn er versteckte sich im hintersten Winkel des Katzenzimmers und kam nur nachts zum Fressen heraus. Inzwischen hat er wohl schon verstanden, dass wir nichts Böses im Schilde führen, sondern es in unserer Nähe interessant ist. In der letzten Zeit kommt er immer näher heran, läuft ganz nah um uns herum und schaut interessiert bei allen Arbeiten im Katzenzimmer zu.



Anfassen freilich mag er sich noch nicht lassen. Das ist ihm dann doch noch zu unheimlich. Aber man sieht ihm deutlich an, dass er aufgeschlossen ist und gerne mehr möchte, aber dann doch noch nicht ganz über seinen Schatten springen kann.



Aber ein Anfang ist gemacht! Alfis Neugier wurde wach gekitzelt. Wir denken, wenn er weiterhin nur noch gute Erfahrungen macht, wird seine Jugend und seine Neugier ein übrigens tun und er wird immer mehr auftauen und sein Schneckenhaus verlassen. Gott sei Dank ist er in einem Alter, in dem man er sich noch relativ schnell umgewöhnen kann. Viel Geduld und Verständnis sind jedoch dazu notwendig. Von heute auf morgen geht so ein Lernprozess natürlich nicht und so kann es sein, dass er sich in neuer Umgebung erst einmal wieder tagelang unter einem Schrank versteckt.



Wir sind jedoch davon überzeugt, dass unser Alfi kein hoffnungsloser Fall ist, sondern durchaus das Potential zu einem freundlichen und angenehmen Schmusetiger in sich trägt. Um dies hervorzulocken, suchen wir nun katzenerfahrene und verständnisvolle Menschen, die die Herausforderung annehmen.



Sie sollten keine kleinen Kinder, sondern eine ruhige Wohnsituation mit festen Alltagsritualen haben, denn Lärm, Trubel und ständig wechselnde Besucher sind nicht ideal für die Eingewöhnung eines kleinen Wildlings. Gleiche Tagesabläufe und ruhige Stimmen tun dagegen gut.



Schön wäre auch, wenn noch eine weitere verträgliche Katze vorhanden wäre, an der sich Alfi etwas orientieren könnte. Er ist das Zusammenleben mit anderen Katzen von klein auf gewöhnt und sehr sozial.



In der Anfangszeit sollte Alfi erst einmal nur in einem Raum untergebracht werden. Im ganzen Haus würde er sich vermutlich hoffnungslos verlaufen und dann sicher auch das Klo nicht mehr finden. Zunächst sollte er lediglich einen einzigen Raum erkunden dürfen und später, wenn er schon etwas sicherer und zutraulicher geworden ist, seinen Horizont so nach und nach auf das ganze Haus (oder die Wohnung) erweitern.



Da Alfi in Freiheit geboren wurde, wäre es schön, wenn er nicht in reiner Wohnungshaltung, sondern mit Freigang leben dürfte. Dies ist allerdings nur nach einer wochenlangen Eingewöhnungszeit möglich. Immerhin muss der kleine Bub ja erst einmal sein neues Zuhause kennenlernen und verstehen, dass es ihm hier gut geht.



Nun sind echte Katzenliebhaber gefragt! Auch wenn er zum Anbeißen süß aussieht – im Moment ist Alfi noch kein Schmusetier. Doch er könnte es werden – mit viel Geduld und Verständnis… Wer nimmt die Herausforderung an und zeigt unserem kleinen Angsthasen wie angenehm das Leben an der Seite einer liebevollen Familie sein kann?
13.09.2019
Elsa, Elvira, Emmi, Elly Elsa, Elvira, Emmi, Elly (Katze - Hauskatze)
SOS! Erfahrene Adoptivfamilien für scheue kleine Katzenkinder gesucht!



Sommerzeit, Katzenzeit, Leidenszeit… Zu keiner anderen Zeit im Jahr werden so viele Katzen abgegeben wie im Sommer. Ach, wenn doch die Notwendigkeit der Katzenkastration nicht so oft auf taube Ohren stoßen würde! Wie viel Leid könnte den kleinen Samtpfötchen erspart werden! Ausgesetzt, halb verhungert und oft krank müssen sie sich in zartem Alter schon durchs Leben schlagen und so manche schafft es nicht…!



Besonders schlimm ist es, dass gerade in ländlicher Gegend so viele unkastrierte Mäusefänger herumlaufen, die unkontrolliert für Nachwuchs sorgen. Und da diese meist halb wild und ohne großen Kontakt zu Menschen leben, wachsen ihre Babys natürlich auch mit einer großen Portion Misstrauen gegenüber Menschen auf.



Gerade im Moment haben wir einen ganzen Wurf dieser kleinen scheuen „Kratzbürstchen“ im Tierheim, die noch nicht begriffen haben, dass das Zusammenleben mit uns Menschen gar nicht so übel ist. Da die kleinen Stubentiger (Farben grau getigert und grau-weiß) aber noch so jung sind, können sie durchaus noch an den Menschen gewöhnt werden.



Hierfür suchen wir jedoch ganz besondere Menschen. Wer sich eine Katze wünscht, mit der er sofort schmusen kann, ist nicht für unsere Faucherle geeignet. Viel Geduld, Verständnis und Liebe sind eine unerlässliche Voraussetzung für die „Resozialisierung“ unserer kleinen Wildfänge. Man sollte bereit sein, die Katze anzunehmen, wie sie ist, und anfangs nicht zu hohe Ansprüche stellen. Im Moment kann man Elsa, Elvira, Emmi und Elly noch nicht mit bloßer Hand anfassen. Da sind schon dicke Handschuhe nötig, denn die kleinen Wildfänge reißen nicht nur aus und fauchen wie die kleinen Teufel, nein, sie würden durchaus auch beißen, wenn man sie in die Enge drängt. Für Kinder sind sie daher keine Spielgefährten!



Trotzdem lernen die Kätzchen in diesem zarten Alter doch recht schnell und haben durchaus das Potential, richtige Schmusekatzen zu werden, auch wenn es im Moment noch nicht so aussieht.
Ideal wäre es, wenn im neuen Zuhause bereits eine weitere freundliche Katze leben würde, denn unsere kleinen Faucherle sind sehr verträglich und kuscheln gern mit ihren Artgenossen. So ganz allein erscheint ihnen eine neue Umgebung noch bedrohlicher als ohnehin schon und eine souveräne Zweitkatze könnte ihnen Sicherheit geben.



Schön wäre es auch, wenn sie nach einer ausreichenden Eingewöhnungszeit und der dann erfolgten Kastration auch mal Freigang haben könnten, da sie dies von früher her so gewöhnt sind. Natürlich sollte ihr neues Zuhause dann nicht gerade an einer Hauptverkehrsstrecke liegen.



Da die meisten Menschen (verständlicherweise) einen Stubentiger adoptieren möchten, den man sofort anfassen kann, haben unsere kleinen Faucherle natürlich sehr schlechte Karten. Trotzdem möchten sie nicht für immer im Tierheim bleiben. Sie sind hier sehr unglücklich. Daher unsere Frage: Welche erfahrenen Katzenmamis und –papis möchten sich der Herausforderung stellen und unseren kleinen Wildfängen zeigen, dass das Zusammenleben mit uns Menschen auch viele Vorteile hat? Unsere scheuen kleinen Katzenkinder bräuchten so dringend die Chance auf ein glückliches Katzenleben! Wer kann helfen???
13.09.2019
Dorie Dorie (Katze - Hauskatze)
Süßes schwarzes Katzenkind sehnt sich nach Anschluss



Da ihr Besitzer verstorben war, wurde die kleine Dorie zusammen mit ihrer Mutter und zwei weiteren Geschwistern ins Tierheim Kronach gebracht. Bei der ersten Begutachtung schlugen wir zunächst einmal die Hände über dem Kopf zusammen. Anscheinend hatte sich der ältere Herr schon länger nicht mehr richtig um seine Katzen kümmern können, denn alle vier waren heillos verfloht. Den lästigen Quälgeistern sagten wir natürlich sofort den Kampf an und da sie unserer Behandlung nichts entgegensetzen konnten, sind Dorie und ihre Familienangehörigen inzwischen natürlich längst parasitenfrei und auch sonst gesund und fit.



Dories Mutter Mohrle und ihre beiden Geschwister Domino und Daisy durften inzwischen sogar schon in eigene Familien umziehen. Nur die kleine Dorie ist ganz allein im Tierheim zurückgeblieben. Wie schön wäre es, wenn auch das süße schwarze Katzenmädchen bald von lieben Katzenfreunden aufgenommen werden könnte!



Dorie ist ein typisches Katzenkind: Am liebsten möchte sie den ganzen Tag nur spielen, herumwirbeln, herumalbern und alles um sich herum genauestens untersuchen. Ihre Neugier ist grenzenlos. Beim Spielen ist sie nicht wählerisch, denn für sie ist fast alles interessant: von herkömmlichen Katzenspielsachen wie Bälle, Fellmäuse oder Katzenangeln bis hin zu eher ungewöhnlicheren Gegenständen wie im Wind wehende Blätter, Stöckchen, Spinnen, Schnürsenkel oder allen anderen denkbaren und undenkbaren Dingen, die ihr unter die Pfoten kommen – Dorie kann fast alles gebrauchen. Für sie ist einfach alles recht, mit dem man sich die Zeit vertreiben kann und für ein vorwitziges Katzenkind, das gerade dabei ist, die Welt zu entdecken, ist ohnehin alles höchst interessant und aufregend. Wenn Dorie dann fröhlich hin und her hüpft, sich in ihrer Beute verbeißt oder an einem besonders interessanten Gegenstand herumangelt, könnte man ihr stundenlang zuschauen und schmunzeln, zu drollig sind die Kapriolen des kleinen Katzenkindes. Wer braucht da noch einen Fernseher?!



Selbstverständlich ist Dorie auch zu allen Menschen absolut lieb und gutmütig. Sie lässt alles mit sich machen und ist eine gute kleine Seele. Da sich ihr früheres Herrchen jedoch schon lange nicht mehr richtig mit seinen Katzen beschäftigen konnte, ist sie das ständige Schmusen, Hochheben und Anfassen noch nicht so sehr gewöhnt. Geht man zu schnell auf sie zu, kann es daher sein, dass sie erst einmal Reißaus nimmt. Dorie ist aber nicht wirklich scheu und alles andere als kratzbürstig. Im Gegenteil gewöhnt sie sich sogar sehr schnell selbst an fremde Menschen und entdeckt in letzter Zeit auch immer mehr ihre Liebe zu Streicheleinheiten und Zärtlichkeiten. Allzu viel Sitzfleisch hat die kleine schwarze Lady jedoch nicht. Dann geht es schon wieder weiter – einen Schatten jagen oder eine andere Aufgabe erledigen, die ein kleines Katzenkind eben unbedingt erledigen muss.



Dorie wäre super als Zweitkatze für ein anderes junges Kätzchen geeignet, da sie sehr verträglich ist und auch sehr gern mit anderen Katzen spielt. Was war es für eine Freude, ihr beim Herumtollen und spielerischen Balgen mit ihren Geschwistern zuzusehen! Sicher würde sie an der Gesellschaft einer anderen verträglichen Katze viel Spaß haben. Gerade wenn ihre zweibeinigen Familienmitglieder mehrere Stunden auf der Arbeit sind, empfiehlt sich die Anschaffung eines zweiten Kätzchens, denn allzu lange soll Dorie nicht allein zuhause bleiben müssen. Stundenlange Langeweile und erzwungenes Nichtstun könnten sie nur auf dumme Gedanken bringen, irgendetwas anzustellen…



Dorie war bis jetzt nur im Haus untergebracht und hatte noch nie Freigang. Sie könnte daher vermutlich auch an reine Wohnungshaltung gewöhnt werden. Doch aufgepasst! Gerade bei Wohnungskatzen sind auch wir Menschen besonders gefordert, für genügend Beschäftigung und Aktivität zu sorgen. Wer dazu keine Zeit und keine Lust hat, sollte sich lieber eine ruhige ältere Katze anschaffen. Temperamentvolle Katzenkinder wie Dorie fordern viel Aufmerksamkeit! Auch sollte ein katzensicher vernetzter Balkon vorhanden sein, damit Dorie auch mal Frischluft schnappen kann.



In welchen katzenfreundlichen Haushalt darf unser kleiner schwarzer Sonnenschein gute Laune und Fröhlichkeit bringen? Wer möchte der kleinen Dorie ein erfülltes langes Katzenleben ermöglichen?
13.09.2019
Stiez Stiez (Katze - Hauskatze)
Schmuse-Samtpfote sucht Gleichgesinnte



Dieses zierliche Katzenfräulein mit dem ungewöhnlichen Namen Stiez wurde zusammen mit ihren beiden Babys im Tierheim abgegeben. Inzwischen haben die Kleinen schon liebevolle neue Familien gefunden und nun sollte auch endlich Stiez an der Reihe sein.



Stiez ist so klein und zierlich, dass sie kaum größer als ihre Babys ist und auch jetzt noch eher wie eine Halbwüchsige wirkt als eine erwachsene Katze. Wir denken, dass ihr sowohl die Umstellung ins Tierheim, als auch die Aufzucht ihrer beiden Babys sehr zugesetzt haben. Andererseits ist sie aber auch eine ziemlich mäkelige Fresserin. Wenn wir früh das Futter in die verschiedenen Näpfchen verteilen, läuft sie erst von einem zum anderen und schaut, was es so gibt. Sie versucht dann die eine oder andere Sorte, bevor sie sich für ihre Mahlzeit entscheidet. Als Gierschlund kann man sie also wirklich nicht bezeichnen. Vielleicht fehlen ihr aber auch einfach nur die Geborgenheit und der Verwöhn-Faktor einer richtigen eigenen Familie.



Wir denken, dass Stiez unter der hektischen Tierheim-Atmosphäre mit den ständig wechselnden Katzen sehr leidet und sich nach mehr Beständigkeit, Ruhe und Geborgenheit sehnt. Wir drücken ihr daher fest die Daumen, dass sie nun, da ihre Babys gut untergekommen sind, auch für sich selbst den Sechser im Lotto findet.



Charakterlich ist Stiez absolut problemlos. Sie ist freundlich zu allen Menschen, zutraulich, gutmütig und liebevoll. Sie lässt sich ohne weiteres hochheben und freundet sich auch gern mit vernünftigen Kindern an. Dank ihrer aufgeschlossenen und unkomplizierten Art könnte sie auch gut zu Katzenanfängern vermittelt werden.



Stiez ist überaus verschmust und genießt es, wenn sie zärtlich gestreichelt wird. Wenn Besucher außen um ihr Freigehege herumgehen, drückt sie sich sogar ganz eng ans Gitter und fordert die Passanten zum Schmusen auf. Gerne hält sie sich auch in der Nähe der Tierpfleger auf, streicht ihnen um Beine und Arme und schaut ihnen bei der täglichen Arbeit zu, immer auf dem Sprung, jede kleine Aufmerksamkeit, die vielleicht abfallen könnte, mitzunehmen.



Stiez ist gut verträglich mit anderen Katzen, kann aber Hunde überhaupt nicht ausstehen. Der Grund für ihren Umzug ins Tierheim war, dass sie den bereits vorhandenen Familienhund derart aggressiv attackiert hat, dass eine Trennung unumgänglich war.



Laut Auskunft ihrer Vorbesitzer durfte Stiez auch im Freien herumstromern, wann immer sie Lust dazu hatte. Die Leute gaben sogar an, dass sie immer mit lautem Maunzen auf sich aufmerksam gemacht habe, wenn sie hinaus gelassen werden wollte. Ein Leben als reine Wohnungskatze kommt für diesen aufgeweckten Freigeist daher nicht in Frage. Ihr neues Zuhause sollte in ländlicher Umgebung liegen, so dass sie ohne allzu große Gefahr für Leib und Leben herumstromern und ihr Revier erkunden kann.



Natürlich muss aber auch immer eine Möglichkeit zur Rückkehr ins Haus bestehen, denn ohne engen Familienkontakt und die Sicherheit und Geborgenheit ihrer eigenen vier Wände im Rücken kann Stiez nicht leben.



Im Katzenzimmer ist Stiez sehr brav, sauber und macht auch nichts kaputt. Sie ist kein wilder Feger, sondern ein ganz normales junges Katzenmädchen, das einem Spielchen durchaus nicht abgeneigt ist, aber auch nicht den ganzen Tag auf Achse sein muss. Stiez liegt auch gerne mal nur in ihrem Körbchen, beobachtet die Umgebung und verschläft den Nachmittag.



Wer möchte unserer sympathischen Stiez Anschluss geben, so dass sie endlich einmal wieder aufatmen und fröhlich in die Zukunft blicken kann? Vielleicht nimmt sie dann auch endlich wieder ein paar Pfündchen zu, wenn ihr seelischen Gleichgewicht wieder im Reinen ist.

13.09.2019
Fritzchen Fritzchen (Katze - Hauskatze)
Schmuseweicher Traumkater sucht seine Familie



Eigentlich ist es wirklich nicht zu glauben, dass niemand so einen goldigen Fratz vermisst! Und dennoch tauchte „Fritzchen“ – wie wir den grau getigerten Jungkater inzwischen genannt haben – Ende August von einem Tag auf den anderen in Küps auf und bettelte bei Anwohnern um Futter und Aufmerksamkeit. Da kein Besitzer ermittelt werden konnte, brachten die Leute ihn schließlich ins Tierheim.



Auch hier hat sich bis jetzt noch niemand gemeldet, so dass wir uns langsam an den Gedanken gewöhnen, dass Fritzchen vielleicht ausgesetzt worden ist. Daher strecken wir schon mal unsere Fühler aus, um eine neue Familie für ihn zu finden.



Da er einen großen Nabelbruch hatte, der operiert werden musste, ließen wir ihn gleichzeitig auch kastrieren. Inzwischen hat er alles gut überstanden und es ist auch keine weitere Nachsorge mehr nötig.



Dass Fritzchen noch nie einen Besitzer hatte und als eine der vielen frei lebenden Dorfkatzen geboren wurde, ist eher unwahrscheinlich. Dafür ist er viel zu zutraulich und menschenbezogen. Er MUSS einmal in einer Familie gelebt haben. Herrenlos aufgewachsene Katzen sind in der Regel wesentlich scheuer. Nicht so jedoch unser Fritzchen!



Der kleine Schmusekater geht aufgeschlossen auf alle Menschen zu, streicht ihnen um die Beine und bettelt um Streicheleinheiten. Er ist alles andere als schüchtern, sondern sehr menschenbezogen und anhänglich. Er hält sich gerne in unserer Nähe auf, beobachtet die Tierpfleger bei ihrer täglichen Arbeit und freut sich, wenn zwischendurch ein paar gute Worte, Streicheleinheiten oder ein besonderer Leckerbissen für ihn abfallen.



Fritzchen ist wirklich superlieb zu jedermann, so dass wir beim besten Willen nicht einen einzigen Nachteil an ihm finden können. Er könnte sicher auch in eine Familie mit vernünftigen Kindern oder zu Katzenanfängern vermittelt werden. Er ist ein richtig guter Kerl, der sich hochheben lässt und auch beim Tierarzt keine Probleme gemacht hat.



Fritzchen ist ein fröhlicher junger Kater, der sich für alles interessiert, vorwitzig und unternehmungslustig ist und einem Spielchen nie abgeneigt ist. Er fordert durchaus etwas Zeit von seinen Besitzern, möchte bespaßt und beschäftigt werden. Dafür sollten seine zukünftigen Besitzer bereit sein.



Acht Stunden geduldig auf die Rückkehr seiner Familie nach der Arbeit zu warten, ist nicht nach seinem Geschmack. Wie alle jungen Katzen sollte er nicht gar so lange allein zuhause aushalten müssen.



Da er draußen gefunden wurde und den Freigang somit schon kennengelernt hat, würden wir es vorziehen, wenn er auch in Zukunft ab und zu draußen herumstromern dürfte. Natürlich sollte sein neues Heim dann eher ländlich und nicht gerade an einer viel befahrenen Straße liegen.



Mit anderen Katzen versteht sich Fritzchen ausgezeichnet und lässt sich von ihnen auch zum Spielen animieren. Er könnte sicher auch gut als Zweitkater bei einer sozialen Mitbewohnerin leben.



Fritzchen ist ein richtiges Sahnehäubchen und wäre für jeden Katzenfreund eine Bereicherung. Er ist durch und durch lieb und gutmütig, jung, fröhlich, verspielt, vorwitzig, super verschmust und menschenbezogen. Zudem hat er auch noch ein ganz besonders samtweiches Fell, das geradezu zum Kuscheln einlädt. Wer kann da noch widerstehen?



Wer möchte diesem Traum-Kater ein glückliches und erfülltes Leben mit festem Familienanschluss ermöglichen und ihm ein langes Katzenleben lang zur Seite stehen?
13.09.2019
Brutus Brutus (Hund - Galgo-Mischling)
8 Jahre Tierheim sind genug! Wo darf Brutus endlich Geborgenheit erfahren?



Im Jahr 2011 kam Brutus zusammen mit seiner Mutter und sechs weiteren Geschwistern in die Obhut unseres spanischen Partner-Tierheims Albolote/Granada. Damals war er noch ein ganz kleiner Welpe. Seine Mama war offenbar irgendwann ausgesetzt worden und hatte dann auf der Straße ganz allein ihre Babys zur Welt gebracht. Nur ein trauriges Hundeschicksal von vielen… :-(



Jedoch ein Hundeschicksal mit Happy-End – zumindest teilweise…! Denn sowohl die brave Hundemami als auch sechs ihrer bildhübschen Welpen durften inzwischen so nach und nach in liebevolle Familien umziehen, die meisten genießen schon seit Jahren ihr neues Glück in vollen Zügen. Alle – bis auf Brutus und seinen Bruder Brooklyn. Die beiden Pechvögel blieben einfach übrig. Nie wollte sie jemand haben, nie hat jemand auch nur nach ihnen gefragt. Acht Jahre (!!!) lebten sie vergessen und unbeachtet hinter spanischen Tierheimgittern!



Aber schließlich hatten die beiden doch noch ihren großen Tag. Anfang August durften sie ins Tierheim Kronach ausreisen. Wir möchten dem Lebensglück der beiden Pechvögel einfach etwas auf die Sprünge helfen, denn beide sind charakterlich traumhaft und hätten ein eigenes Zuhause so sehr verdient. Und tatsächlich! Für Brooklyn kam die ersehnte Wende sehr schnell. Er lebt nun bereits seit Mitte August in seiner neuen Familie, die sehr zufrieden mit ihm ist und in den höchsten Tönen von ihm schwärmt.



Da die Trennung von seinem Bruder nach 8 gemeinsamen Jahren für Brutus sehr schwer war und er allein hinter Tierheimgittern sehr getrauert hat, hat ihn eine unserer ehrenamtlichen Helferinnen inzwischen bei sich zuhause aufgenommen. Dort versteht er sich bestens mit den bereits anwesenden Hunden und hat diese als neue Freunde akzeptiert. Nun hoffen wir so sehr, dass auch dieser liebe Kerl noch eine Chance bekommt und genauso wie seine Geschwister sein Traum-Zuhause findet.



Wenn man bedenkt, dass Brutus in den 8 Jahren seines Lebens noch nie in einem Haus war und das Leben außerhalb der Tierheimgitter überhaupt nicht kennt (er durfte in Spanien ja noch nicht einmal regelmäßig Gassi gehen – bei den vielen Tierheiminsassen und den wenigen Helfern fehlt dazu einfach die Zeit), ist es wirklich erstaunlich, wie schnell und gut er sich in seinem Pflegezuhause eingewöhnt und integriert hat. Natürlich war er anfangs sehr ängstlich (und ist es auch jetzt noch, wenn er mit Neuem konfrontiert wird), aber er hat sich an den anderen Hunden orientiert und sehr schnell begriffen, wie toll es sich in einem Haus lebt, wie gemütlich ein Körbchen ist, wie interessant Spaziergänge und wie wohltuend Streicheleinheiten sind.



Sein Pflegefrauchen ist voll des Lobes und betont, dass Brutus ein sehr angenehmer Hausbewohner ist, sehr ruhig und brav, der nichts kaputt macht, nicht kläfft und auch absolut sauber und stubenrein ist. Man könnte fast denken, dass sich Brutus wirklich Mühe gibt, um zu zeigen, was er für ein toller Kerl ist.



Selbstverständlich ist Brutus absolut lieb und freundlich zu allem und jedem. Bei fremden Menschen ist er natürlich anfangs etwas zurückhaltend, aber er taut erstaunlich schnell auf, wenn man liebevoll und ruhig mit ihm umgeht. Er ist absolut gutmütig und lässt alles mit sich machen. Dominanz ist ihm völlig fremd, er gibt lieber nach, ist unterwürfig und froh, wenn ihm niemand etwas tut.



Auch mit anderen Hunden versteht er sich bestens und wäre daher der ideale Zweithund. Wir würden ihn am liebsten zu einem bereits vorhandenen, souveränen Hundekumpel vermitteln, da er die Gesellschaft sein Leben lang gewöhnt ist und sich mit vierbeiniger „Verstärkung“ wesentlich sicherer fühlt. Auch beim Gassigehen sollte er möglichst viel Kontakt mit anderen Hunden haben dürfen.



Eigentlich ist Brutus ein Hund, der überhaupt keine Probleme macht. Im Haus ist er ruhig, sauber und angenehm und beim Spazierengehen läuft er sehr schön an der Leine, ohne zu ziehen. Das anstrengende „Sturm- und Drang-Alter“ hat er inzwischen natürlich auch schon hinter sich. Der liebe Kerl könnte daher auch gerne an ein älteres Ehepaar vermittelt werden, das aber durchaus noch rüstig genug für regelmäßige Spaziergänge sein muss, denn daran hat Brutus jetzt Gefallen gefunden.



Übrigens kommt er auch mit Kindern sehr gut klar, wenn sie ihn – vor allem an Anfang – nicht gar zu sehr bestürmen. Da in seinem Pflegezuhause auch Katzen leben und Brutus diese klaglos akzeptiert, könnte er auch zu einem Stubentiger vermittelt werden.



Auch wenn man nach 8 Jahren Tierheimleben vielleicht auf die Idee kommen könnte: Brutus ist definitiv kein hoffnungsloser Fall. Im Gegenteil. Wer ihm etwas Zeit gibt, Geduld, Verständnis und Liebe mitbringt, wird einen sehr lieben und freundlichen Hund bekommen. Selten haben wir Hunde erlebt, die sich trotz schlechtester Startvoraussetzungen so viel Mühe geben und sich so gut entwickeln. Er hat ein Herz aus Gold, ist einfach nur lieb, anhänglich, dankbar und verschmust.



In Brutus´ neuem Zuhause sollte es am besten eher ruhig zugehen. Trotzdem kann er auch in eine Familie mit älteren Kindern vermittelt werden. Auch ältere Menschen können sich gerne für ihn melden. Es wäre auch toll, wenn in seinem neuen Zuhause bereits ein souveräner Hund leben würde, der Brutus ein wenig „an die Pfote nehmen kann. Das würde sein Einleben sicherlich sehr erleichtern. Auch sollte sein neues Zuhause – idealerweise natürlich mit eingezäuntem Garten - nicht gerade in einer belebten Innenstadt liegen, um ihn nicht zu sehr zu überfordern.



Wer schenkt diesem wundervollen Hund ein Zuhause, wo er in Liebe und Geborgenheit leben und erfahren kann, wie schön ein Hundeleben sein kann? Brutus hat einen so liebenswerten Charakter und wir würden uns unglaublich freuen, wenn er nach all den Jahren ohne echte Bezugsperson endlich seine eigene Familie finden würde.
11.09.2019
Kata Kata (Katze - Europäische Hauskatze Mischling)
Hier kommt Kata aus Andalusien, Spanien. Ein bildschönes dreifarbiges Katzenmädchen, ursprünglich wurde Kata zusammen mit ihrem Bruder Chaplin in einer Kolonie wildlebender Katzen ausgesetzt. In Spanien leider keine unübliche Vorgehensweise Katzen loszuwerden! Eine tierliebende Frau, die regelmäßig die Katzen dieser Kolonie füttert, verständigte die Mitarbeiter unseres spanischen Partnertierheims, denn sie konnte und wollte die kleinen Geschwister nicht ihrem Schicksal überlassen! So kamen Kata und Chaplin in die Obhut unserer spanischen Kollegen. Chaplin hat bereits in Spanien ein Zuhause gefunden. Kata jedoch blieb übrig und hofft ebenfalls auf eine Familie, die sie ihr eigen nennen kann …

Kata hat jedoch letztendlich Glück im Unglück und darf nun Anfang Oktober, nachdem sie kastriert wurde und alle notwendigen Impfungen erhalten hat, die große Reise nach Deutschland antreten und in einer Pflegestelle im Landkreis Bamberg einziehen. Nun fehlt zum großen Glück nur noch das neue endgültige Zuhause.

Kata ist eine sehr sympathische sowie zutrauliche Katze. Sie ist einfach nur lieb, verschmust, anhänglich und verspielt, wie es bei Jungkatzen üblich ist. Schön wäre es, wenn bereits ein Artgenosse im zukünftigen Zuhause wohnen würde, denn Kata spielt gerne und ist außerdem sehr umgänglich mit anderen Katzen. Allerdings könnte Kata auch gerne ihren Freund Caspar mitbringen. (Siehe auch diese HP.)

Kata sucht nun auf diesem Weg ein neues Zuhause bei verantwortungsvollen Menschen, welche ihr ein schönes Zuhause für immer bieten möchten. Sie wünscht sich ein Zuhause in ländlicher, verkehrsarmer Gegend, um dort all den Dingen nachzugehen, die Katzen gerne tun, auf Bäume klettern, im Gras schnuppern und Mäusen auflauern ....

Ob sie mit Hunden klarkommen würde, wissen wir derzeit nicht, können es aber auf Wunsch gerne testen, denn schließlich leben in ihrer Pflegefamilie auch katzenfreundliche Hunde. Erfahrungsgemäß ist eine Katze/Hund-Vergesellschaftung kein Problem, sofern der betreffende Hund ein netter Zeitgenosse ist.

Gerne können Sie die hübsche Kata nach vorheriger Absprache mit der Pflegefamilie kennen lernen bzw. besuchen. Sie freut sich darauf auch Sie verzaubern zu dürfen.

Kata ist negativ auf FIV und Leukose getestet sowie kastriert, gechipt, entwurmt, mit dem Impfstoff Pentofel (Katzenschnupfen, Katzenseuche und Leukose) sowie Tollwut geimpft. Ferner hat sie den routinemäßigen Bluttest auf FeLV und FIV mit Bravour bestanden.

Informationen und Auskünfte:
Susanne Förster, Tel. (09549) 82 13 oder katzenfrecker@online.de

11.09.2019
CASPER CASPER (Katze - Siamkatze Mischling)

Traumkater sucht Traumzuhause!

Hier kommt Caspar aus Andalusien, Spanien. Der bildschöne Caspar mit den blauen Augen sowie absolut tollem und liebenswertem Charakter tauchte eines Tages in einer Umgebung auf, in der er vorher noch nie gesehen wurde und bettelte nach Essbarem. Offensichtlich hatte sich der Vorbesitzer einfach seiner entledigt und gedacht, dass sich schon irgendjemand des Katers erbarmen würde. Seinem Verhalten und seinen „Gepflogenheiten“ nach zu urteilen, sind wir uns absolut sicher, dass Caspar bereits schon einmal ein Zuhause hatte.

Die Verantwortlichen unseres Partnertierheims wurden informiert und holten ihn sogleich von der Strasse. So kam Caspar ins Refugio (Tierheim).

Caspar hat jedoch letztendlich Glück im Unglück und darf nun Anfang Oktober, nachdem er kastriert wurde und alle notwendigen Impfungen erhalten hat, den Quantensprung nach Deutschland nehmen und in einer Pflegestelle im Landkreis Bamberg einziehen. Nun fehlt zum großen Glück nur noch das neue endgültige Zuhause.

Caspar ist wie ein „Sechser im Lotto!“ Er ist einfach nur lieb, brav, verschmust, anhänglich und sehr nett im Umgang mit anderen Katzen sowie Zweibeinern. Sollten bereits Artgenossen im zukünftigen Zuhause wohnen, müssen diese unbedingt ähnlich vom Gemüt sein, denn Caspar ist alles andere als dominant. Er würde unschönes Verhalten von Artgenossen hinnehmen und sich nicht zur Wehr setzen.
Allerdings könnte Caspar auch gerne seine Freundin Kata mitbringen. (Siehe auch diese HP.)

Caspar sucht nun auf diesem Weg ein neues Zuhause bei verantwortungsvollen Menschen, welche ihm ein schönes Zuhause für immer bieten möchten. Er wünscht sich ein Zuhause in ländlicher, verkehrsarmer Gegend, um dort all den Dingen nachzugehen, die Katzen gerne tun, auf Bäume klettern, im Gras schnuppern und Mäusen auflauern ....

Ob er mit Hunden klarkommen würde, wissen wir derzeit nicht, können es aber auf Wunsch gerne testen, denn schließlich leben in seiner Pflegefamilie auch katzenfreundliche Hunde. Erfahrungsgemäß ist eine Katze/Hund-Vergesellschaftung kein Problem, sofern der betreffende Hund ein netter Zeitgenosse ist.

Gerne können Sie den hübschen Caspar nach vorheriger Absprache mit der Pflegefamilie kennen lernen bzw. besuchen. Er freut sich darauf auch Sie verzaubern zu dürfen.

Caspar ist negativ auf FIV und Leukose getestet sowie kastriert, gechipt, entwurmt, mit dem Impfstoff Pentofel (Katzenschnupfen, Katzenseuche und Leukose) sowie Tollwut geimpft. Ferner hat er den routinemäßigen Bluttest auf FeLV und FIV mit Bravour bestanden.

Informationen und Auskünfte:
Susanne Förster, Tel. (09549) 82 13 oder katzenfrecker@online.de

08.09.2019
KINY KINY (Katze - Europäische Hauskatze)

Hier kommt Kiny aus Andalusien, Spanien. Kiny lebte in den Gärten der Juristischen Fakultät von Granada. Da er so gesellig und lieb ist, war er unter den Studenten sehr beliebt und dufte dort im Kopierraum wohnen bis die Behörden ihn entdeckten und ihm somit der Rauswurf drohte. Die spanischen Tierschutzkollegen handelten schnell und holten ihn ab, so kam Kiny ins Tierheim.

Kiny hatte jedoch letztendlich Glück im Unglück und durfte Mitte August nach Deutschland reisen und in einer Pflegestelle einziehen. Nun fehlt zum großen Glück nur noch das neue endgültige Zuhause.

Kiny ist ein sehr lieber Kater, der ständig nach Aufmerksamkeit und Zuneigung sucht. Er ist sehr aufgeschlossen und geht auf jeden Menschen freundlich zu. Generell ist er ein eher ruhiger und gemütlicher Zeitgenosse, der gerne schmust  und ein großes Potential an Zuneigung zu geben hat.  Er spielt sehr gerne und ist ein durch und durch fröhliches Tier.

Wenn ihm etwas zu viel wird, zeigt Kiny dies deutlich und man sollte ihn dann besser ihn Ruhe lassen, denn es könnte sonst sein, dass er dann schon mal zubeißt. Dies tut er aber keineswegs stark. Es ist vielmehr seine Art zu zeigen, dass er in Ruhe gelassen werden möchte.

Kiny ist ein sehr muskulöser Kater, der im Tierheim in letzter Zeit etwas an Gewicht zugenommen hat, dies liegt an seiner großen Liebe zu Leckerchen und daran, dass man einem Blick aus seinen wunderschönen Augen nur schwer etwas abschlagen kann. Mit etwas mehr Beschäftigung bzw. Bewegung im neuen Zuhause, sind wir uns aber sicher, dass er das zusätzliche Gewicht schnell wieder verlieren wird.

Kiny sucht nun ein Zuhause bei verantwortungsvollen Menschen, welche ihm ein schönes Zuhause für immer bieten möchten. Da Kiny das Leben draußen kennt und außerdem für sein Leben gerne frisst, wünschen wir uns unbedingt ein Zuhause mit Freigang. Denn was ist besser für die Figur als Bewegung!? Prima wäre ein Zuhause in ländlicher, verkehrsarmer Gegend mit Garten, in dem er sich den Wind um die Nase wehen lassen könnte und dort all den Dingen nachgehen könnte, die Katzen gerne tun, auf Bäume klettern, im Gras schnuppern und Mäusen auflauern ....

Kiny versteht sich mit Artgenossen beiderlei Geschlechts gut. Jedoch sollte ein anderer Kater nicht allzu dominant sein, da es sonst zu Streit kommen kann. Dominieren lässt sich der charakterstarke Kiny nämlich von anderen Katern nicht. Wir denken, dass er aber auch gegen ein Leben als Einzelprinz nichts einzuwenden hätte. ;-)))

Hunden gegenüber ist Kiny sehr aufgeschlossen. Er versucht zu Hunden Kontakt aufzubauen und ist ihnen gegenüber sehr neugierig.

Ob Kiny Kinder gut leiden mag, wissen wir nicht sicher. Aufgrund seines freundlichen Charakters gehen wir davon, dass er keine Probleme mit Kindern haben wird, sofern er nicht von ihnen bedrängt wird, sonst könnte es sein, dass Kiny deutlich zeigt, was ihm nicht gefällt, deshalb wären Kinder ab Teenageralter besser geeignet.

Gerne können Sie den hübschen Kater nach vorheriger Absprache mit der Pflegefamilie im Landkreis 96317 Kronach kennen lernen bzw. besuchen. Er freut sich darauf auch Sie verzaubern zu dürfen. 

Kiny ist negativ auf FIV und Leukose getestet sowie kastriert, gechipt, entwurmt, mit dem Impfstoff Pentofel (Katzenschnupfen, Katzenseuche und Leukose) sowie Tollwut geimpft.

Informationen und Auskünfte:
Susanne Förster, Tel. (09549) 82 13 oder katzenfrecker@online.de
Monika Breitenstein, Tel. (09261) 53553 bzw. 01511 7347779 oder monikamelli@gmx.de


03.09.2019
Satur Satur (Hund - Podenco Mischling)
Goldiger Sonnenschein sucht nette Familie zum gemeinsamen Spaßhaben



Satur stammt ursprünglich aus unserem spanischen Partnertierheim Sierra Nevada, wo er bereits als Junghund zusammen mit zwei Brüdern abgegeben worden war. Lange hat sich niemand für das lustige Trio interessiert, denn Podencos gibt es in Spanien wie Sand am Meer und so werden so viele hoffnungsvolle Augen leider viel zu oft übersehen. Vor kurzem aber hat einer der drei Brüder das große Los gezogen und durfte in eine eigene Familie umziehen. Nun ist Satur an der Reihe, der inzwischen ins Tierheim Kronach ausgewandert ist und von hier aus auf sein Traum-Zuhause wartet.



Wie es für Podencos so charakteristisch ist, ist Satur ein absolut lieber, freundlicher und friedfertiger Rüde, der überhaupt nicht dominant ist, sondern stets sehr gutmütig, unterwürfig und sensibel reagiert. Wenn man ihn nur einmal böse anschaut, duckt er sich sofort.



Sicher wäre er auch für Hundeanfänger oder Familien mit Kindern geeignet. Da er ein sensibles Seelchen ist, das in der Anfangszeit auch durchaus schüchtern sein kann, sollten die Kinder ihn allerdings nicht überfordern, sondern ruhig und liebevoll mit ihm umgehen.



Satur ist anschmiegsam und verschmust, ganz nach Podencoart sucht er immer wieder Körperkontakt, springt an seinen Menschen hoch und kuschelt sich an sie.



Bei fremden Menschen und vor allem in ungewohnten Situationen kann er aber durchaus noch etwas ängstlich und zurückhaltend reagieren. Da er im Tierheim aufgewachsen ist, kennt er noch nicht allzu viel und so erscheinen ihm lauter Straßenverkehr, ungewohnte Geräusche etc. noch etwas bedrohlich. Wir möchten Satur daher nicht gerade in eine viel belebte Innenstadt vermitteln.



Natürlich muss Satur noch viel lernen und erzogen werden, aber in seinem jugendlichen Alter ist das ja normal. Niemand kann von einem so jungen Hund erwarten, dass er bereits perfekt ist. Da müssen die neuen Besitzer schon auch noch etwas Zeit und Geduld investieren. Dabei sollten sie stets sehr ruhig und liebevoll mit ihm umgehen, da Satur sehr sensibel ist und bei lauten Drillkommandos und Geschrei zu gar nichts mehr fähig ist und sich zurückzieht. Geht man dagegen ruhig und freundlich mit ihm um, ohne ihn zu überfordern, lernt er rasch und gibt seine Zurückhaltung schnell auf.



Abgesehen vom normalen Hundeeinmaleins hat Satur noch nie in einem Haus gelebt und muss sich daher auch an den Alltag seiner zweibeinigen Familienmitglieder gewöhnen. Er könnte anfangs vor Fernseher oder Staubsauger erschrecken, Treppen unheimlich finden, ein Kissen als Spielzeug zweckentfremden oder den Mülleimer ausleeren. Auch das Alleinbleiben muss er erst noch lernen. Da er jedoch gleichzeitig auch sehr neugierig und aufmerksam ist, denken wir, dass er sich mit etwas Hilfestellung seiner Familie schnell anpassen wird. Und schließlich ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen.



Als Podencomix könnte er eventuell Jagdtrieb haben, daher sollte er zunächst nur mit Leine ausgeführt werden. Er geht aber sehr schön an der Leine und es ist eine Freude, gemeinsam mit ihm durch Wald und Feld zu streifen.



Mit anderen Hunden versteht sich Satur übrigens perfekt und spielt auch gerne mit seinen Hundekumpels. Er könnte sehr gut als Zweithund leben und sollte – wenn dies nicht möglich ist – wenigstens beim Gassigehen viel Kontakt zu anderen Hunden haben dürfen.



Satur ist einerseits ein anschmiegsames Seelchen, verschmust und anhänglich, anderseits aber auch ein jugendlicher Frechdachs, der sicher auch noch einige Flausen im Kopf hat und Bewegung und Spiel benötigt. Ganz sicher jedoch wäre er ein sympathischer Familienhund, mit dem man durch dick und dünn gehen kann. Wir wünschen uns für unseren Schatz eine aktive und unternehmungslustige Familie, gerne mit netten Kindern, in der immer jemand Zeit für ihn hat und in der er Geborgenheit und Wärme, aber auch Spaß und Abwechslung findet. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, würden wir uns über Ihren Besuch sehr freuen!
03.09.2019
Isidro Isidro (Hund - Malinois)
Sportskanone sucht Gleichgesinnte



Der belgische Schäferhund, genauer gesagt der Malinois, scheint sich in Spanien zur Zeit einer großen Beliebtheit zu erfreuen. Doch das ist nicht unbedingt gut für die Rasse, denn unüberlegt als Modeaccessoire angeschafft, landen viele dieser energiegeladenen Powerpakete später auf der Straße, weil man eigentlich gar nicht genug Zeit und Lust hat, um sich mit diesen Arbeitstieren zu beschäftigen.



So erging es wahrscheinlich auch unserem Isidro, den die Polizei in einem kleinen Ort bei Granada herrenlos aufgegriffen und in unser Partnertierheim Sierra Nevada gebracht hat. Isidro war hiermit bereits der dritte reinrassige Malinois, der innerhalb von nur sechs Monaten im dortigen Tierheim gelandet ist. Die ersten beiden konnten Gott sei Dank gute Plätze in ihrem spanischen Heimatland finden. Doch für Isidro interessierte sich lange Zeit niemand. Daher durfte er Anfang Juli zu uns nach Kronach ausreisen. Hier wartet er nun sehnsüchtig auf einen echten Fan dieser Rasse.



Isidro ist ein sowohl äußerlich, als auch charakterlich bildschöner und absolut toller Hund, der es verdient hat, sein Traumzuhause zu finden. Er ist absolut freundlich zu allen Menschen, aufgeschlossen und begrüßt selbst fremde Besucher warmherzig. Wir denken, dass er auch in einer Familie mit etwas größeren Kindern leben könnte. Er ist sehr anhänglich, gutmütig und liebt es über alles, ausgiebig gestreichelt und geknuddelt zu werden.



Es ist natürlich richtig, dass Malinois sehr temperamentvolle und aktive Hunde sind, die unbedingt ausgelastet werden müssen. Trotzdem ist Isidro aber kein überaktives oder nervöses Powerpaket, das man kaum auslasten kann. Im Gegenteil erscheint er uns für einen Vertreter seiner Rasse sogar eher ruhig. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich sein zukünftiger Besitzer auf die faule Haut legen darf. Selbstverständlich braucht Isidro viel Auslauf, Spiel und Bewegung, um sich körperlich auspowern zu können.



Doch dies ist nur die eine Seite der Medaille. Malinois wollen auch mit dem Kopf arbeiten, sie wollen mitdenken müssen. Und so ist auch Isidro sehr lernwillig und brennt schon darauf, Kommandos zu erlernen und dafür mit Lob, Leckerli oder einem Spielzeug belohnt zu werden. „Sag mir, was ich für Dich tun soll…“ so sagen seine Augen. Isidro macht es richtig Spaß Neues zu lernen und gemeinsam Zeit mit seinen Menschen zu verbringen. Wer gerne mit einem Hund arbeitet, vielleicht sogar auf den Hundeplatz geht, wird an Isidro ganz sicher seine helle Freude haben, denn er ist einerseits absolut freundlich und gutmütig, andererseits lernwillig und für alles zu begeistern, ohne dabei aber gar zu überdreht zu sein.



Mit anderen Hunden versteht er sich in der Regel sehr gut. Zwar kläfft er sie gerne an, solange er im Tierheim hinter Gitter sitzt, draussen beim Spazierengehen zeigt er sich jedoch sehr tolerant.



Sicher muss Isidro noch viel lernen. Wir wissen ja nicht einmal, ob er in seinem früheren Zuhause mit im Haus gelebt hat oder vielleicht nur in einem Verschlag untergebracht war. Wer sich für ihn entscheidet, muss sich darüber im Klaren sein, dass er nicht nur alle gängigen Kommandos, sondern auch das Zusammenleben mit Menschen, das Alleinbleiben und den Benimm in einer Wohnung lernen muss. Dafür muss schon etwas Zeit, Geduld und Verständnis vorhanden sein.



Isidro ist ganz sicher ein Rohdiamant und wird alles lernen, was man von ihm verlangt. Aber im Moment ist er eben noch nicht perfekt. Dazu braucht er erst unsere Hilfe. Wer möchte diese Aufgabe annehmen und gemeinsam mit diesem Traumhund durch Dick und Dünn gehen?
03.09.2019
Kimmi Kimmi (Katze - Hauskatze)
Vorsichtig, aber doch neugierig – sensible Schmusekatze Kimmi sehnt sich nach Anschluss



Vorsichtig lugt die zierliche Kimmi aus ihrem Versteck hervor, wenn fremde Besucher das Katzenzimmer betreten. Auf der einen Seite ist das sensible Katzen-Persönchen nämlich recht schüchtern und braucht etwas Zeit, um Vertrauen zu fassen. Andererseits jedoch ist es schwer, Vorsicht walten zu lassen, wenn man doch sooo neugierig ist… :-)



Und so dauert es meist nicht allzu lang, bis Kimmi ihre Rückzugsmöglichkeit verlässt und sich dem Neuankömmling zuwendet. Zunächst wartet sie dann noch ein bisschen ab und beobachtet, dann traut sie sich immer näher heran und zum Schluss schmeichelt sie dem Besucher um die Beine und bettelt um Streicheleinheiten.



Im Grunde ihres Herzens ist Kimmi nämlich die geborene Schmusekatze. Sie liebt es, ihr Köpfchen an den Beinen ihrer Menschen zu reiben, sie anzustupsen oder sich unter ihre Hände zu schmuggeln. Die ganze Katze ist eine schiere Aufforderung zum Streicheln.



Dennoch kann es sein, dass Interessenten anfangs enttäuscht sind, wenn sich Kimmi vorsichtshalber versteckt. Doch wer etwas Geduld hat, liebevoll mit ihr redet und einfach abwartet, wird dafür mit einer Schmuseleidenschaft und Anhänglichkeit belohnt, die ihresgleichen sucht.



Kimmi stammt aus einer Familie und kennt Kinder bereits. Sie könnte daher gerne auch wieder zu Kindern vermittelt werden, vorausgesetzt, diese gehen liebevoll und ruhig mit ihr um. Da sie absolut liebenswert, problemlos und unkompliziert ist, wäre sie sicher auch eine gute Anfängerkatze. Mit anderen Katzen wie auch mit Hunden versteht sie sich übrigens ebenfalls gut.



Im Haus ist Kimmi pikobello sauber, ruhig und brav und macht auch nichts kaputt. Sie ist alles andere als ein wilder Feger, sondern eine angenehme Mitbewohnerin und ideale Familienkatze.



Da Kimmi in ihrer früheren Familie Freigang hatte, ist sie nicht für reine Wohnungshaltung geeignet. Auch wenn sie noch so anhänglich und schmusebedürftig ist, genießt sie doch auch ab und zu ihre Freiheit, unternimmt Streifzüge durch ihre Umgebung, liegt in der Sonne oder forscht nach Mäuschen. Es wäre schön, wenn sie in ihrer neuen Familie dazu auch wieder Gelegenheit hätte – dies natürlich erst nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit und in verkehrsberuhigter Lage.



Kimmi ist eine sehr zierliche und zarte Katzendame, ein sensibles Persönchen, das lauten Trubel und Lärm nicht besonders schätzt. Sie sehnt sich nach Geborgenheit und einem sicheren Plätzchen im Schoß einer netten Familie, nach Menschen, die sie lieb haben und auf die sie sich verlassen kann. Und – nicht zu vergessen – natürlich nach viiiielen Streicheleinheiten!



Möchten Sie Kimmi all dies bieten, so dass sie ein sorgloses und glückliches Katzenleben verbringen darf? Gerne stellen wir Sie der süßen Lady vor!
29.08.2019
KIKO KIKO (Hund - Podenco Mischling)
KIKO, Mischling, geb. 04.2018, Gewicht ca. 7,5 kg, SH ca. 38 cm - Pflegestelle Landkreis BA

Kaum auf der Welt wurde KIKO aus Andalusien, Spanien bereits zu einem Tierschutzhund!

Eine aufmerksame sowie tierliebe Anwohnerin fand KIKO neben Müllcontainern. Offensichtlich war er entsorgt worden! Zu diesem Zeitpunkt wog er ca. 2 kg und war vermutlich noch nicht einmal zwei Monate alt. Da der eigene Hund der Finderin KIKO nicht leiden mochte, brachte sie ihn ins Refugio.

Es war schnell klar, dass KIKO nicht wie ein ‚normaler‘ Hund läuft, also wurde er dem Tierarzt vorgestellt. Dieser stellte eine Fehlbildung der Hinterbeine fest und meinte, man solle ihm qualitativ gutes Futter geben und, dass man nicht mehr tun könne. Als das jetzige Pflegefrauchen dies hörte, zeigte sie die Röntgenaufnahmen dem Tierarzt ihrer eigenen Hunde und siehe da, dieser meinte, dass man die Fehlbildung sehr wohl korrigieren könne. Gesagt – getan! KIKO durfte nach Deutschland reisen und in der Pflegestelle einziehen. Die erste Operation ist mittlerweile erfolgreich durchgeführt worden, die zweite OP steht im September an.

Wir finden nun, dass es so langsam an der Zeit ist Ausschau nach einem endgültigen Zuhause für den kleinen lebensfrohen KIKO zu halten.
KIKO ist ein richtiger ‚Gute Laune‘ Hund, der offen, freundlich und fröhlich auf alle Menschen zugeht. Er zeigt keinerlei Meideverhalten – im Gegenteil: er ist ein ganz großer Schmuser und liebt alle Menschen. :-)

Der kleine KIKO ist ein richtiger Sonnenschein, in den sich alle sofort verlieben! Er ist ein sehr sympathischer und schmusebedürftiger kleiner Kerl. Im Handumdrehen verliebt auch er sich in neue Menschen und bindet sich rasch. Er ist altersgemäß aufgeweckt, fröhlich, verspielt und hat vor nichts Angst. Nach aktiven Phasen, schlummert er aber dann auch brav in seinem Körbchen. Allein bleiben meistert er ebenfalls prima, das ist also kein Problem.
Als Junghund muss er selbstverständlich noch viel lernen. Deshalb suchen wir Menschen, die Spaß daran haben mit ihm das Hunde Einmaleins zu ‚erarbeiten“. Menschen, die sich von seinem Charme nicht um den kleinen Finger wickeln lassen und konsequent, jedoch liebevoll mit ihm lernen möchten.
Mit anderen Hunden beiderlei Geschlechts verträgt er sich sehr gut. Sogar wenn er auf dem Gassigang von anderen Hunden angepöbelt wird, erwidert er das ‚Motzen‘ nicht. Es gibt weder mit Rüden noch mit Hündinnen Probleme mit ihm. Er wäre prima als Zweithund geeignet.
Auch Katzen sind kein Thema. Wenngleich er manchmal versucht sich einen Spaß daraus zu machen und mit der einen oder anderen Katze spielen möchte. Eine evtl. vorhandene Katze sollte sich deshalb hier nicht beeindrucken lassen und cool bleiben.

KIKO wäre gut als Familienhund, aber auch für eine Einzelperson geeignet. Seine neuen Menschen sollten Zeit für ihn haben, um Beschäftigung bzw. Erziehungsarbeit mit ihm zu leisten. Kiko unternimmt sehr gerne lange Spaziergänge, auch wenn er aufgrund seiner Hinterbeinchen wohl kein Hund für Marathonläufe sein wird. Natürlich wäre es super, wenn das neue Zuhause einen eingefriedeten Garten hätte.
Möchten Sie unseren kleinen Clown mit den großen Ohren bei sich aufnehmen? Evtl. könnten Sie bei Spaziergängen darauf angesprochen werden, dass KIKO optisch nicht ganz perfekt ist. Aber ganz ehrlich! Wer ist schon perfekt?!

Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie der Meinung sind, dass KIKO zu Ihnen und Ihrer Familie passt! Wir beantworten gerne Ihre Fragen.

Gerne kann KIKO nach Absprache bei der Pflegefamilie im Landkreis Bamberg besucht werden.

KIKO ist selbstverständlich entwurmt, gechipt sowie mehrfach geimpft und bei Übergabe kastriert. Er wird gegen Schutzgebühr und Schutzvertrag vermittelt.

Informationen und weitere Auskünfte: Susanne Förster, Tel. (09549) 82 13 oder katzenfrecker@online.de

17.08.2019
junge Farbratten-Brüder junge Farbratten-Brüder (Nagetier - Farbratte)
Farbratten,
geboren: ca. 12.06.2019,
im Tierheim seit: 16.07.2019,
männlich.
Besuche sind während der Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag von 14-17 Uhr möglich (Feiertage geschlossen).
Interessenten können sich auch telefonisch unter 08734 / 937 261 melden.
https://quellenhof-passbrunn.de

Zum Schutz der zu vermittelnden Tiere und zur Deckung der Kosten erheben wir pro Tier eine Schutzgebühr. Außerdem benötigen wir vor der Vermittlung Angaben zu Ihrer Person.
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