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06.12.2019
Miro, Mira, Miri Miro, Mira, Miri (Katze - Hauskatze)
Drei ängstliche kleine Katzenkinder wünschen sich Geborgenheit und ein gesichertes Leben

Mit großen, weit aufgerissenen Augen und ängstlichem Gesichtsausdruck schauen Miro, Mira und Miri uns Menschen entgegen. Ihre Körperhaltung ist auf dem Sprung, um beim kleinsten Anzeichen von Gefahr sofort flüchten zu können. Die armen kleinen Babys haben uns Zweibeiner bisher anscheinend noch nicht von der besten Seite kennengelernt. Wie sollten sie auch? Von einer wild lebenden Mutter geboren, ohne menschlichen Kontakt aufgewachsen, jeder Tag ein Überlebenskampf – von zärtlichen Schmusestunden mit Herrchen und Frauchen auf dem heimischen Sofa oder fröhlichem Spielen mit Bällen und Fellmäusen konnten die drei bisher nur träumen.

Doch das soll sich nun ändern! Tierliebe Menschen konnten die Geschwister einfangen, bevor auch sie wie ihre Mutter gänzlich verwildern und dann auch wieder neuen ungewollten Nachwuchs hervorbringen. Im Tierheim wartet das süße Trio nun auf Menschen, die viel Liebe und Geduld mitbringen und den Babys die Vorzüge des Zusammenlebens in einem Menschenhaushalt nahebringen.

Übrigens sind die Kleinen trotz ihrer offensichtlichen Angst keine kleinen Kratzbürstchen. Zwar kommen sie noch nicht von allein auf einen zu und auch das Streicheln und Hochheben ist ihnen im Moment noch reichlich unheimlich, aber sie kratzen und beißen nicht, sondern versuchen nur zu flüchten. Da sie noch so jung sind, wird es nicht lange dauern, bis sie spüren, dass Schmusen und menschliche Nähe etwas Schönes sind. Wir hatten auf jeden Fall schon wesentlich wildere kleine „Furien“, die sich aber auch bestens entwickelt haben. Daher denken wir, dass Miro, Mira und Miri sehr schnell Vertrauen fassen und aus sich herausgehen werden.

Dazu brauchen sie allerdings verständnis- und liebevolle Adoptiveltern, die anfangs nicht zuviel von ihnen erwarten. Für kleine Kinder, die noch nicht verstehen, dass man das neue Familienmitglied nicht jagen darf oder dass das kleine Kätzchen keine Lust hat, von vorschnellen kleinen Patschhänden gestreichelt zu werden, sind unsere kleinen Angst-Babys nicht geeignet. Ihr zukünftiger Haushalt sollte eher ruhig sein, wobei größere vernünftige Kinder sicher kein Problem darstellen.

Es wäre schön, wenn Miro, Mira und Miri nicht ganz allein in ihrer neuen Familie leben müssten. Eine bereits vorhandene sozial verträgliche Katze könnte ihnen Sicherheit geben und sie könnten sich einiges von ihr abschauen. Gerne würden wir die Kleinen auch im Doppelpack vermitteln.

Zwar haben Miro, Mira und Miri noch nie in einem Haus gelebt, aber wir denken, dass sie aufgrund ihrer Jugend noch gut an reine Wohnungshaltung gewöhnt werden können. Bei uns im Katzenzimmer sind sie eher ruhig und keine kleinen Feger. Natürlich könnten sie aber noch etwas mehr Temperament an den Tag legen, wenn sie sich eingewöhnt und Vertrauen gefasst haben. Mit der Stubenreinheit klappt es im Moment noch nicht ganz perfekt, aber die Babys werden das sicher schnell lernen.

Natürlich könnten Miro, Mira und Miri später auch mal Freigang haben. Das würden wir allerdings erst nach dem Winter empfehlen. So haben sie genügend Zeit, sich einzuleben und die Vorzüge von uns Menschen zu erkennen.

Auch wenn Miro, Mira und Miri im Moment noch keine Streicheltiere sind, die von allein herkommen und ihren Menschen um die Beine schmusen – wir sind davon überzeugt, dass sie dies schnell lernen werden. Sie brauchen nur jemanden, der ihnen eine Chance gibt. Möchten Sie das vielleicht übernehmen?
10.11.2019
PIRATE PIRATE (Hund - Mischling)
PIRATE hat eine sehr traurige Geschichte.
Wer bietet ihm ein sorgloses Leben?

Pirate wurde in einem spanischen Bergdorf mit seinem Kumpel zurückgelassen. Sein Kumpel wurde überfahren und Pirate lief zu guter Letzt auch noch in ein Fangeisen. Er schaffte es, sich zu befreien, aber seine Hinterpfote war zum Teil ab. Der Stumpf war sehr schmerzhaft und trotzdem hat er zwei heiße Sommer und zwei eisig kalte Winter auf der Straße überlebt. Nach zwei Jahren wurde er endlich von der Straße gerettet. Sein Bein war leider nicht zu retten und musste komplett amputiert werden, damit er schmerzfrei leben kann.

Er kam über eine spanische Tierschutz-Organisation in die Niederlande auf eine Pflegestelle. Dort zeigt er sich verspielt und anhänglich. Er ist offen und fröhlich mit Besuchern und auch mit den 9-jährigen Nachbarkindern. Seine spielerischen Bisse sind jedoch ein wenig zu grob für kleinere Kinder.

Pirate geht gut an der Leine, aber er ist kein Hund für stundenlange Wanderungen. Er liebt es Gassi zu gehen, aber eine halbe Stunde genügt (max. eine Stunde). Auf der Wiese rollt er sich sehr gerne oder läuft einfach nur umher, weil sich das Gras unter seinen Pfoten gut anfühlt.

Aus dem traurigen Hund ist ein glücklicher und treuer Begleiter geworden. Draußen ist er gut mit fremden Hunden, auch mit fremden Rüden möchte er gerne rennen und toben, aber in seinem Zuhause sollte er Einzelhund oder bei einer mittelgroßen oder großen Hündin leben, die die Hosen an hat und sich nicht von ihm unterbuttern lässt. Kleinere Hunde sollten lieber nicht im Haushalt leben. Auch Katzen sollte nicht in seinem neuen Zuhause leben.

Die einzige Sache, vor der Pirate verständlicherweise jetzt große Angst hat, ist, sein Frauchen zu verlieren, weshalb er nicht gerne alleine daheimbleibt. Er kann ruhig zwei Stunden alleine bleiben, wenn sein Pflegefrauchen z.B. beim Einkaufen ist, aber er eignet sich nicht für Menschen, die arbeiten müssen oder sehr viel ohne ihn unternehmen wollen und ihn stundenlang alleine lassen würden.

Pirate sucht sehr dringend ein neues Zuhause, da sein Pflegefrauchen nie mit ihren anderen Hunden spazieren gehen kann, da er da unbedingt mitgehen möchte. Im Haus lassen kann man ihn nicht, denn er macht selbst Türen kaputt. Das macht er aber nicht, wenn Frauchen allein weg geht - ohne Hund/e. Aber wenn sein Frauchen mit einem Hund das Haus verlässt, benimmt er sich unmöglich. Bei seinem Pflegefrauchen leben aber 14 (!) Hunde, weshalb viele der Hunde schon über ein halbes Jahr nicht mehr spazieren war und deshalb traurig sind.

Für all das kann Pirate nichts. Wenn er als Einzelhund oder bei nur einer Hündin leben würde, mit der er zusammen Gassi gehen darf oder in einem Haushalt mit mehr Menschen, so dass er nicht allein zurückbleibt, dann wird es dieses Problem nicht geben. Aber nach sieben Monaten intensiver Bemühungen hat es in den Niederlanden immer noch nicht geklappt, eine Familie für ihn zu finden. Er lebt nicht weit von der deutschen Grenze entfernt, weshalb wir dachten, dass es vielleicht in Deutschland eine Familie gibt, die ihm ein Super-Zuhause bieten könnte.

Wir geben ihn nur in eine Familie, die ihm ein liebevolles und glückliches Leben bieten kann. Das hat er mehr als verdient, nach alldem was er durchgemacht hat. Am liebsten wäre uns eine Familie, die in ruhiger Lage wohnt und einen eingezäunten Garten mit viel Wiese hat. Vielleicht bei Menschen, die nicht mehr zur Arbeit geben oder von Zuhause aus arbeiten oder ihren Betrieb in der Nähe des Wohnhauses haben.

Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie glauben, dass Pirate zu Ihnen passt! Wir beantworten Ihnen sehr gerne alle weiteren Fragen.

Pirate ist kastriert, gechipt, geimpft, entwurmt und auf Mittelmeerkrankheiten getestet. Der Test ergab, dass er Leishmaniose positiv ist mit einem geringen Titer (160). Mit der Behandlung wurde schon begonnen. Die Tabletten sind aber nicht teuer.

Aufenthaltsort: Smilde (Niederlande)

Kontakt:
Vermittlung über Esperanza Hoop voor Honden (Die Niederlande)
Maureen: opvanghonden@live.nl
Schutzgebühr: 295,00 Euro

30.10.2019
SALVA SALVA (Katze - Europäisches Kurzhaar)
Salva, EKH, geb. 07/2017, Freigang

Hier kommt Salva aus Andalusien, Spanien, ein bildhübscher roter Kater.

Salva wurde in der Nähe des Hauses einer unserer ehrenamtlichen Helferinnen von einem Auto angefahren. Die Ehrenamtliche brachte ihn umgehend in die Tierklinik, dort wurde eine Femurfraktur diagnostiziert und sogleich operativ versorgt. Mittlerweile ist die Fraktur verheilt, Salva genesen und bereit für den Quantensprung nach Deutschland.

Salva hatte letztendlich Glück im Unglück und darf nun Anfang November, nachdem er alle notwendigen Impfungen erhalten hat und mittels Mikrochip unverwechselbar gemacht wurde, die große Reise nach Deutschland antreten und in einer Pflegestelle im Landkreis Kronach einziehen. Nun fehlt zum großen Glück nur noch das neue endgültige Zuhause.

Salva wird von der spanischen Pflegemama als ein sehr sanftmütiger sowie anhänglicher Kater beschrieben, der allerdings auch unbedingt Freigang haben möchte. Sein Wunsch Freigang zu haben ist so groß, dass er es bereits drei Mal geschafft hat aus der Pflegestelle „auszubrechen“. Wer kann ihm das verübeln? Katzen sind nun mal Lebewesen, die gerne „katzentechnische“ Dinge tun. ;-)

Salva sucht nun auf diesem Weg ein neues Zuhause bei verantwortungsvollen Menschen, welche ihm ein schönes Zuhause für immer bieten möchten. Er wünscht sich ein Zuhause in ländlicher, verkehrsarmer Gegend, um dort all den Dingen nachzugehen, die Katzen gerne tun, auf Bäume klettern, im Gras schnuppern und Mäusen auflauern ....

Ferner hat Salva bereits „unter Beweis“ gestellt, dass er gegen katzenfreundliche Hunde nichts einzuwenden hat. Auch mit Artgenossen hat er keinerlei Vorbehalte. Gerne können Sie den zauberhaften Salva nach vorheriger Absprache mit der Pflegefamilie im Landkreis 96317 Kronach kennen lernen bzw. besuchen. Er freut sich darauf auch Sie verzaubern zu dürfen. 

Salva ist negativ auf FIV und Leukose getestet sowie kastriert, gechipt, entwurmt, mit dem Impfstoff Pentofel (Katzenschnupfen, Katzenseuche und Leukose) sowie Tollwut geimpft. Ferner hat er den routinemäßigen Bluttest auf FeLV und FIV mit Bravour bestanden.

Informationen und Auskünfte:
Susanne Förster, Tel. (09549) 82 13 oder katzenfrecker@online.de
Monika Breitenstein, Tel. (09261) 53553 bzw. 01511 7347779 oder monikamelli@gmx.de
30.10.2019
Leona & Rayo Leona & Rayo (Katze - Europäisches Kurzhaar Mischling)
Traumkatzenpärchen Leona, Bengale, geb. 03/2017 & Rayo, EKH, geb. 07/2016 sucht Traumfamilie, die Freigang bietet

Eine der ehrenamtlichen Helfer unseres Partnertierheims Asociacion Amigos de los Animales Granada bemerkte, dass sich ein Nachbar, der Halter von Leona & Rayo, einen Hund kaufte. Soweit eigentlich kein Problem, nur leider stellte sich heraus, dass dieser Hund alles andere als katzenverträglich ist und Leona & Rayo zum Fressen gernhatte. Buchstäblich in letzter Minute registrierte sie, dass der kaltherzige Besitzer Leona & Rayo loswerden wollte und plante die beiden Samtpfoten kurzer Hand auszusetzen. Unsere Ehrenamtliche reagierte schnell und nahm die Beiden vorübergehend bei sich auf. Aufgrund der Vielzahl ihrer eigenen Tiere und unserem ständig überfüllten Katzengehege im Refugio brauchen Leona & Rayo eine vorübergehende Pflegestelle.

Gesagt, getan! Nachdem nun Leona & Rayo mittels Mikrochip unverwechselbar gemacht und kastriert wurden, außerdem alle notwenigen Impfungen erhalten haben, dürfen sie noch im November den Quantensprung nach Deutschland nehmen. Nun fehlt nur noch das neue liebevolle Zuhause fernab der alten Heimat.

Das überaus sanftmütige, anhängliche sowie verschmuste Katzen’ehepaar‘ hängt sehr aneinander, deshalb bitten wir um Ihr Verständnis, dass sie nur im Doppelpack abgegeben werden.

Leona & Rayo suchen nun auf diesem Weg ein neues Zuhause bei verantwortungsvollen Menschen, welche ihnen ein schönes Zuhause für immer bieten möchten. Sie wünschen sich ein Zuhause in ländlicher, verkehrsarmer Gegend, um dort all den Dingen nachzugehen, die Katzen gerne tun, auf Bäume klettern, im Gras schnuppern und Mäusen auflauern ....

Wo sind ist die lieben Menschen, die Leona & Rayo einen Platz in ihrem Zuhause und ihrem Herzen schenken möchte? Sie haben es so sehr verdient! Gerne können Sie das hübsche Pärchen nach vorheriger Absprache in der Pflegefamilie im Landkreis Bamberg kennen lernen bzw. besuchen. Sie freuen sich darauf auch Sie verzaubern zu dürfen.

Ob sie mit Hunden klarkommen würden, die ihnen nicht nach dem Leben trachten, wissen wir derzeit nicht, können es aber auf Wunsch gerne testen, denn schließlich leben in der Pflegefamilie auch katzenfreundliche Hunde. Erfahrungsgemäß ist eine Katze/Hund-Vergesellschaftung kein Problem, sofern der betreffende Hund ein netter Zeitgenosse ist.

Mit Artgenossen zeigt sich unser Dreamteam verträglich. 

Das Dreamteam ist negativ auf FIV und Leukose getestet sowie kastriert, gechipt, entwurmt, mit dem Impfstoff Pentofel (Katzenschnupfen, Katzenseuche und Leukose) sowie Tollwut geimpft. Den routinemäßigen Bluttest auf FeLV und FIV haben sie mit Bravour bestanden.

Informationen und Auskünfte: Susanne Förster, Tel. (09549) 82 13 oder katzenfrecker@online.de





13.09.2019
Ronda Ronda (Hund - Husky Mischling)
Ronda - ein Flauschteddy mit Handicap zum Verlieben



Wenn wir die süße Ronda anschauen, die Anfang Juli aus unserem Partnertierheim Sierra Nevada zu uns nach Kronach kam, fällt uns nicht allzu viel zu den Rassen ein, die sie in sich tragen könnte. Da sie in Spanien gefunden wurde und man somit den Vorbesitzer auch nicht fragen kann, lässt sich nur spekulieren. Nach Farbe und Fellart zu urteilen, könnte Sie mit einem Husky verwandt sein. Sie hat aber auch etwas Bäriges an sich, das an einen Herdenschutzhund erinnert. Und da diese Rassen in Spanien häufig vorkommen, könnte das durchaus zutreffen.



Auch über Ihre Vorgeschichte weiß man leider überhaupt nichts. Was mag sie alles erlebt haben? Rosige Zeiten hat sie ganz sicher nicht hinter sich. Beim Gassigehen im Tierheim fiel uns sofort auf, dass sie Probleme beim Laufen hat. Sie läuft langsam, ist schnell erschöpft und ihre Hüfte scheint recht wackelig zu sein. Natürlich dachten wir in erster Linie an Hüftgelenksdysplasie und ließen sie daher in der Tierklinik röntgen. Das Ergebnis jedoch war erstaunlich: Sowohl Knie als auch Hüften sind einwandfrei in Ordnung. Ronda hat etwas viel Schlimmeres mitgemacht. Das Röntgenbild zeigt, dass Ihre Wirbelsäule einmal gebrochen gewesen sein muss. Dadurch wurden offenbar Nerven verletzt, was ihren wackligen Gang erklärt. Vermutlich wurde sie einmal von einem Auto angefahren oder hat einen starken Schlag auf den Rücken erhalten, ohne dann tierärztlich behandelt worden zu sein. Was mag diese arme, tapfere Hündin für Schmerzen gelitten haben!



Nach dem Röntgenbild zu urteilen, muss dies jedoch schon einige Zeit zurückliegen und ist längst verheilt. Da Operationen an der Wirbelsäule sehr gefährlich sein können und der Erfolg ungewiss ist, werden wir zunächst nichts weiter unternehmen. Wir denken, dass Ronda gelernt hat, mit ihrem kleinen Handicap zu leben und trotzdem glücklich und lebensfroh sein kann. Da sich durch die regelmäßigen Spaziergänge sicher noch mehr Muskeln aufbauen werden (in Spanien gibt es leider zu wenig ehrenamtliche Helfer, so dass die Hunde nicht täglich ausgeführt werden können), könnte sich mit der Zeit alles noch mehr stabilisieren und Rondas Gang noch besser und ausdauernder werden.



Trotzdem ist sie definitiv nicht für Hundebesitzer geeignet, die gerne lange Wanderungen unternehmen oder gar joggen möchten. Doch es gibt ja auch Menschen, die gern einen Hundekumpel hätten, aber nicht jeden Tag stundenlange Wanderungen machen möchten. Für solche Menschen wäre Ronda genau richtig. Sie würde an der Seite ihres Menschen gerne kürzere und eher gemütliche Spaziergänge machen, dafür aber gerne ausgiebige Schmusepausen einlegen.



Ronda sieht nämlich nicht nur aus wie ein dicker Knuddelbär, sie hat Zuwendungen und Streicheleinheiten für ihr Leben gern. Und auch wenn Ronda ein eher ruhiger und gemütlicher Hund ist (was vermutlich nicht nur durch ihr Handicap entstanden ist, sondern auch ein Erbe Ihrer Herdenschutzvorfahren ist), hat sie durchaus ab und zu auch ihre „verrückten 5 Minuten“ und hüpft lustig durch die Gegend oder spielt mit ihren Hundekumpels. Durch ihre Behinderung lässt sie sich möglichst wenig einschränken und schon gar nicht die Lebensfreude rauben. Und so nimmt Ronda genauso aktiv am Tierheimleben teil wie unsere anderen Tierheimbewohner.



In ihrem Revier scheint Ronda übrigens auch etwas Wachtrieb zu haben - auch dies ein Erbe Ihrer Herdenschutzhundvorfahren. Sie fasst aber sehr schnell Vertrauen und akzeptiert auch neue Gesichter als gute Freunde, wenn Sie merkt, dass man nichts Schlimmes im Schilde führt.



Mit anderen Hunden versteht sie sich zwar beim Spazierengehen gut, im eigenen Revier hat sie aber absolut die Hosen an. So lang sich der andere ihrem Willen beugt und unterordnet, ist alles gut. Aber Ronda möchte definitiv das Sagen haben. Auch beim Füttern versteht sie keinen Spaß. Dies gilt allerdings nur für andere Hunde. Mit Menschen hat sie noch nie ein Problem gemacht.



Trotzdem braucht sie natürlich Menschen, die ihr Grenzen setzen, ihr den Weg vorgeben und sie anleiten. Auch in Punkto kleines Hundeeinmaleins muss Ronda natürlich noch einiges lernen. Da sowohl Huskys als auch Herdenschutzhunde relativ stur sein können, kann man natürlich keine dressurmäßigen Höchstleistungen, wie zum Beispiel von einem Schäferhund, verlangen. Doch die Grundbegriffe kann auch Ronda schnell und gerne lernen.



Für sie wünschen wir uns ein möglichst ebenerdiges Zuhause, wobei ein eingezäunter Garten natürlich großartig wäre. Sie ist gerne draußen, liegt in der Sonne und beobachtet Ihre Umgebung. Natürlich möchte sie aber auch jederzeit zu ihren Menschen nach drinnen kommen können, um sich Streicheleinheiten oder ein Leckerli abzuholen, oder um einfach dabei zu sein.



Da wir nicht wissen, ob Ronda früher schon Kontakt mit Kindern hatte, möchten wir sie lieber nur in eine Familie mit etwas älteren Kindern vermitteln. Auch ein ruhiges, aber noch rüstiges Rentnerehepaar wäre absolut in Ordnung.



Ronda hat schon so viel Schlimmes mitgemacht und sich nun ein Plätzchen auf der Schokoladenseite des Lebens redlich verdient. Wer verliebt sich in die flauschige und bärige Schönheit und schenkt Ronda eine glückliche und gesicherte Zukunft mit viel Geborgenheit und Wärme?
13.09.2019
Elsa, Elvira, Emmi, Elly Elsa, Elvira, Emmi, Elly (Katze - Hauskatze)
SOS! Erfahrene Adoptivfamilien für scheue kleine Katzenkinder gesucht!



Sommerzeit, Katzenzeit, Leidenszeit… Zu keiner anderen Zeit im Jahr werden so viele Katzen abgegeben wie im Sommer. Ach, wenn doch die Notwendigkeit der Katzenkastration nicht so oft auf taube Ohren stoßen würde! Wie viel Leid könnte den kleinen Samtpfötchen erspart werden! Ausgesetzt, halb verhungert und oft krank müssen sie sich in zartem Alter schon durchs Leben schlagen und so manche schafft es nicht…!



Besonders schlimm ist es, dass gerade in ländlicher Gegend so viele unkastrierte Mäusefänger herumlaufen, die unkontrolliert für Nachwuchs sorgen. Und da diese meist halb wild und ohne großen Kontakt zu Menschen leben, wachsen ihre Babys natürlich auch mit einer großen Portion Misstrauen gegenüber Menschen auf.



Gerade im Moment haben wir einen ganzen Wurf dieser kleinen scheuen „Kratzbürstchen“ im Tierheim, die noch nicht begriffen haben, dass das Zusammenleben mit uns Menschen gar nicht so übel ist. Da die kleinen Stubentiger (Farben grau getigert und grau-weiß) aber noch so jung sind, können sie durchaus noch an den Menschen gewöhnt werden.



Hierfür suchen wir jedoch ganz besondere Menschen. Wer sich eine Katze wünscht, mit der er sofort schmusen kann, ist nicht für unsere Faucherle geeignet. Viel Geduld, Verständnis und Liebe sind eine unerlässliche Voraussetzung für die „Resozialisierung“ unserer kleinen Wildfänge. Man sollte bereit sein, die Katze anzunehmen, wie sie ist, und anfangs nicht zu hohe Ansprüche stellen. Im Moment kann man Elsa, Elvira, Emmi und Elly noch nicht mit bloßer Hand anfassen. Da sind schon dicke Handschuhe nötig, denn die kleinen Wildfänge reißen nicht nur aus und fauchen wie die kleinen Teufel, nein, sie würden durchaus auch beißen, wenn man sie in die Enge drängt. Für Kinder sind sie daher keine Spielgefährten!



Trotzdem lernen die Kätzchen in diesem zarten Alter doch recht schnell und haben durchaus das Potential, richtige Schmusekatzen zu werden, auch wenn es im Moment noch nicht so aussieht.
Ideal wäre es, wenn im neuen Zuhause bereits eine weitere freundliche Katze leben würde, denn unsere kleinen Faucherle sind sehr verträglich und kuscheln gern mit ihren Artgenossen. So ganz allein erscheint ihnen eine neue Umgebung noch bedrohlicher als ohnehin schon und eine souveräne Zweitkatze könnte ihnen Sicherheit geben.



Schön wäre es auch, wenn sie nach einer ausreichenden Eingewöhnungszeit und der dann erfolgten Kastration auch mal Freigang haben könnten, da sie dies von früher her so gewöhnt sind. Natürlich sollte ihr neues Zuhause dann nicht gerade an einer Hauptverkehrsstrecke liegen.



Da die meisten Menschen (verständlicherweise) einen Stubentiger adoptieren möchten, den man sofort anfassen kann, haben unsere kleinen Faucherle natürlich sehr schlechte Karten. Trotzdem möchten sie nicht für immer im Tierheim bleiben. Sie sind hier sehr unglücklich. Daher unsere Frage: Welche erfahrenen Katzenmamis und –papis möchten sich der Herausforderung stellen und unseren kleinen Wildfängen zeigen, dass das Zusammenleben mit uns Menschen auch viele Vorteile hat? Unsere scheuen kleinen Katzenkinder bräuchten so dringend die Chance auf ein glückliches Katzenleben! Wer kann helfen???
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