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14.09.2021
Marilyn, Queenie, Querida Marilyn, Queenie, Querida (Katze - Hauskatze)
Wer hat ein Plätzchen frei für drei scheue schwarze Schönheiten?

Vielleicht haben Sie in der letzten Zeit ja schon einmal gelesen, dass wir im Tierheim Kronach 24 Katzen auf einen Schlag aufgenommen haben. Die Großfamilie - Brüder, Schwestern, Mütter, Väter, Onkel, Tanten und Cousinen - lebte auf einem Bauernhof, wo sie eine Scheune als Unterschlupf bezogen hatte. Als diese Scheune abgerissen wurde, hatten die Samtpfoten kein Dach über dem Kopf mehr und da sie ohnehin nicht gern gesehen, sondern bestenfalls geduldet waren, wurden sie nach und nach eingefangen und ins Tierheim gebracht, wo sie natürlich erst einmal kastriert, geimpft und entwurmt wurden – ein Kraftakt, und zwar finanziell, platzmäßig und organisatorisch.

Bis auf drei Katzen konnten wir inzwischen für fast die komplette Großfamilie neue Familien finden. Übrig geblieben sind drei schwarze Weibchen: Marilyn, die ein paar weiße Haare auf der Brust hat und Querida und Queenie.

Leider ist es kein Geheimnis, dass es die schwarzen Katzen am schwersten haben, wenn es darum geht, Liebhaber zu finden. Die meisten Menschen bevorzugen andere, ausgefallenere Farben. Dabei haben die pechschwarzen Stubentiger mit ihren gelben Augen, die aus dem schwarzen Fell herausleuchten, doch auch ihren Reiz! Wir möchten daher besonders eine Lanze für die schwarzen Katzen brechen, denn: Auch black cats matter!!! Schließlich haben sie sich weder ihr Aussehen noch ihr Schicksal selbst ausgesucht, sondern sind nur deswegen auf der Welt, weil wir Menschen es trotz unzähliger Appelle von Tierschutzorganisationen immer noch nicht geschafft haben, alle frei laufenden Katzen kastrieren zu lassen. So kommen immer mehr auf die Welt, die nichts für die ganze Misere können, aber auch das Recht auf ein glückliches Leben haben.

Nun suchen wir also händeringend Plätze für unsere letzten scheuen Wildfänge, die nun schon so lange bei uns leben und uns Platz blockieren, den wir für weitere Notfälle dringend bräuchten. Außerdem sind die Bauernhofkatzen, die vorher nie in einem Haus waren und ihre Freiheit gewöhnt sind, verständlicherweise in der Enge unserer Katzengehege kreuzunglücklich.

Doch wie Katzen vermitteln, die mit uns Menschen nichts zu tun haben wollen? Im Moment lässt sich noch keine einzige anfassen, von streicheln ganz zu schweigen. Sie reißen sofort aus, wenn man auf sie zugeht. Dennoch sind sie in den letzten Monaten immer neugieriger geworden und beobachten uns gerne. Vor allem Marilyn ist stets in unserer Nähe und nimmt inzwischen sogar Leckerlis aus der Hand. Da alle drei Samtpfoten noch recht jung sind, haben wir daher die Hoffnung, dass sie sich mit der Zeit doch noch aus ihren Schneckenhäusern locken lassen. Ein Anfang ist bereits gemacht. Damit dieser Prozess noch weitergeht, braucht es nun Menschen mit viel Katzenverstand, Geduld und Liebe.

Gesucht werden daher Katzenliebhaber, die unsere Kratzbürstchen bei sich aufnehmen, ohne anfangs allzu hohe Erwartungen zu haben. Herausgerissen aus ihrer inzwischen gewohnten Tierheim-Umgebung und der Sicherheit ihrer Kumpels werden sie erst mal wieder einen kleinen Rückschritt machen und sich erneut verschließen und verstecken. Dann heißt es, nicht enttäuscht zu sein, sondern Geduld zu haben und abzuwarten.

Kleine Kinder wären nicht so ideal, denn diese haben meist nicht genug Geduld und möchten die Samtpfoten gerne gleich streicheln – aber das geht eben im Moment noch nicht.

Dafür muss aber mindestens eine weitere Katze vorhanden sein. Gern würden Marilyn, Querida und Queenie auch zusammen bleiben. Unsere Kratzbürstchen haben noch nie ohne Kumpel gelebt. Sie sind sehr auf andere Katzen bezogen, suchen deren Nähe und kuscheln mit ihnen zusammen im Körbchen. Ganz allein in fremder Umgebung würden sie sich sehr verloren vorkommen. Sie brauchen einfach einen Samtpfoten-Freund zur Gesellschaft und Rückenstärkung.

Bei uns im Katzenzimmer sind unsere Wildfänge übrigens erstaunlich sauber und so denken wir, dass sie sich auch in einem Haus benehmen können – ein anfängliches Malheur kann natürlich immer mal passieren, bis sie sicher wissen, wo das Klo steht.

Sie sind übrigens alle richtige Leckermäulchen und geradezu versessen auf Katzenmilch. Wenn sie sehen, dass man einen dieser kleinen Tetra-Packs öffnet, fallen ihnen schon fast die Augen aus dem Kopf und sie können es kaum erwarten, bis man das Zimmer verlässt (vorher trauen sie sich in der Regel nicht heran). Aber Vorsicht! Man sollte nie ungeöffnete Milchtütchen herumstehen lassen! Aus leidvoller Erfahrung wissen wir, dass diese in einem unbeobachteten Moment aufgebissen und in ein Körbchen verschleppt werden. :-)

Nach ausreichend Eingewöhnungszeit müssen unsere kleinen Kratzbürstchen auf jeden Fall auch wieder die Möglichkeit zum Freigang haben. Sie sind keine reinen Wohnungskatzen, sondern brauchen ihre Freiheit. Trotzdem soll ihnen immer die Tür zu ihrer Familie offenstehen, so dass sie wissen, wo Sicherheit, Geborgenheit und ein voller Futternapf zu finden sind. Wir sind davon überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie Streicheleinheiten zu schätzen wissen.

Wenn Sie genügend Geduld und Verständnis mitbringen und denken, dass Sie einer scheuen Bauernhofkatze eine neue Heimat bieten könnten, würden wir uns riesig freuen, wenn Sie sich melden!
10.09.2021
Umberto, Unnati, Urban, Urmina Umberto, Unnati, Urban, Urmina (Katze - Hauskatze)
Lustige Rasselbande sucht neuen Wirkungskreis

Umberto (männlich, grau getigert), Urban (männlich, grau-weiß), Urmina (weiblich, dreifarbig) und Unnati (weiblich, grau getigert) wurden zusammen mit ihrer Mama gefunden und ins Tierheim gebracht. Damals waren die Babys etwa drei Wochen alt. Da sich bis heute niemand nach ihnen erkundigt hat, nehmen wir an, dass sie entweder ausgesetzt wurden oder der Besitzer zumindest kein Interesse daran hat, seine Katzen zurückzubekommen.

Die fröhlichen Vier, deren Namen natürlich geändert werden können, wuchsen im Tierheim auf und sind nun soweit, das heimische Nest zu verlassen und in die Welt hinauszuspazieren. Damit es den drolligen Wonneproppen an nichts fehlt und sie ein langes, glückliches und sorgenfreies Katzenleben führen können, wünschen wir uns für sie besonders liebevolle und verantwortungsbewusste Familien, die auch nach der Anfangsbegeisterung immer für die Samtpfoten da sind und sie zu einem festen Teil ihrer Familie werden lassen.

Umberto, Urban, Urmina und Unnati sind richtige Bilderbuchkätzchen, kleine pelzige Sonnenscheins, die man einfach gern haben muss und denen man stundenlang beim Spielen zuschauen könnte. Vorsicht, denn da ist das Zuckerschock-Risiko schon sehr hoch! :-)

Obwohl alle vier freundlich, lieb und gutmütig sind, ist es interessant, wie sich die verschiedenen Charaktere schon im Welpenalter zeigen.

Der grau getigerte Umberto zum Beispiel ist nicht nur der Größte der Geschwister, sondern auch der Draufgänger des Quartetts. Nichts ist vor ihm sicher und er muss alles untersuchen und auf seine Spieltauglichkeit testen. Stets ist er der erste, der sich an neue Dinge herantraut und der neugierig alles inspiziert. Egal ob Schnürsenkel, Blätter, ein krabbelnder Käfer oder Katzenspielsachen – Umberto kann mit alles etwas anfangen.

Gefolgt wird er in der Regel von seinem grau-weißen Bruder Urban. Urban hat als kleines Baby etwas gekränkelt und auch wenn er längst wieder topfit ist, ist er immer noch etwas zarter als Umberto. Dennoch stiefelt er seinem vorwitzigen Bruder gerne hinterher, schaut ihm zu und probiert dann selbst sein Glück beim Spielen. Er ist dabei aber weitaus vorsichtiger.

Unnati, das grau getigerte Schwesterchen, ist klein und wirkt irgendwie rund und kugelig. Sie ist durchaus auch zum Spielen aufgelegt, gehört aber eher der etwas vorsichtigeren Fraktion an, die ihre Brüder erst einmal vorschickt und sie beobachtet. Wenn sie sieht, wie viel Spaß die anderen beim Spielen haben, wagt sie sich auch heran und mischt fröhlich mit.

Urmina, die dreifarbige Schönheit, ist die ängstlichste des Quartetts. Sie reißt meistens erst einmal aus, wenn man sie hochheben will und versteckt sich in einem Körbchen. Wenn man aber genug Geduld hat und ihr etwas Zeit gibt, kommt auch sie hervor und spielt begeistert.

Wenn wir sehen, wie sehr die vier Kätzchen aneinander hängen, wäre es einfach traumhaft, wenn immer wenigstens zwei zusammenbleiben dürften. Auch würde den Kleinen die Umstellung in ein neues Zuhause viel leichter fallen, wenn sie ein gewohntes Gesicht um sich hätten. Ohnehin ist es gerade für kleine Kätzchen besser, in Gesellschaft zu leben, damit sie immer jemand zum Spielen und Kuscheln haben, auch wenn ihre menschlichen Familienmitglieder einmal keine Zeit haben oder auf der Arbeit sind.

Wer sich für unsere kleinen Wonneproppen interessiert, muss trotz aller Niedlichkeit einen kühlen Kopf bewahren und sich seine Sache sehr gut überlegen. Immerhin haben die Kleinen locker 15 Jahre oder mehr vor sich und möchten in all dieser Zeit gut versorgt sein. Sie möchten nicht wegen eines Umzugs, wegen Zeitmangels oder der Trennung vom Partner aus ihrer Familie herausgerissen werden, sondern als vollwertige Familienmitglieder angesehen werden. Auch ein ausreichendes finanzielles Pölsterchen muss vorhanden sein.

Wenn Sie unseren süßen Kätzchen eine liebevolle und gesicherte neue Heimat anbieten möchten, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie sich bei uns melden.
10.09.2021
Yedi, Yolanda, Yoyo Yedi, Yolanda, Yoyo (Katze - Hauskatze)
„Yedi, Yolanda und Yoyo“, ein Kater, zwei Weibchen, alle kastriert, Hauskatzen, geb. 04/21

Erfahrene und verständnisvolle Adoptivfamilien für drei scheue Katzenkinder gesucht!

Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass trotz unserer seit Jahrzehnten durchgeführten Kastrationen von wild lebenden Katzen immer noch viel zu viele unerwünschte Babys zur Welt kommen. Oft wandern unkastrierte Neulinge auf Bauernhöfen oder in Dörfern zu und bleiben, wo sie etwas Futter und einen Unterschlupf finden. Wer könnte es ihnen verdenken? Die vielen halbwild lebenden Katzen können nichts für ihr Dasein, dafür sind nur wir Menschen verantwortlich. Genau wie wir lieben sie ihr Leben und versuchen sich gut wie möglich durchzubringen. Dieses Problem ist hausgemacht und den Menschen zu verdanken, die trotz dringender Appelle es nicht für nötig halten, ihre Katzen bzw. Kater zu kastrieren. Diese Menschen machen sich mitschuldig am Leid der vielen Streunerkatzen.

Besonders schlimm ist es für die Babys, die – so goldig sie auch sind – nirgends gern gesehen werden, zu groß ist die Angst der Anwohner, dass sie auch bald wieder für neuen Nachwuchs sorgen. Wann immer möglich, werden diese eingefangen und dem Tierheim übergeben. Und hier sitzen sie nun, ohne wirklich eine Vermittlungschance zu haben. Denn da die Kleinen meist halb wild und ohne Kontakt zu Menschen aufgewachsen sind, haben sie das Misstrauen zu uns Zweibeinern quasi schon mit der Muttermilch aufgesogen. Anstatt niedlicher kleiner Schmusekätzchen sind wir dann mit kleinen Furien konfrontiert, die sich nur verstecken, ausreißen, fauchen und auch durchaus kratzen und beißen würden, wenn man sie gegen ihren Willen anfasst. Woher sollen sie auch wissen, dass wir gar nicht so übel sind? Sie hatten noch nie jemanden, der sie gestreichelt hätte und der gut zu ihnen war. Von ihrer Mutter haben sie nur gelernt, sich in Acht zu nehmen und im Zweifelsfall zu flüchten.

Gerade im Moment haben wir auch wieder drei dieser kleinen scheuen „Kratzbürstchen“ im Tierheim, die noch nicht begriffen haben, dass das Zusammenleben mit uns Menschen gar nicht so übel ist. Yedi (männlich, grau getigert) und seine Schwestern Yolanda (grau getigert) und Yoyo (schwarz) verstecken sich mit Vorliebe in einer Katzenhöhle oder auf dem allerhöchsten Liegebrettchen, schauen uns mit weit aufgerissenen Augen ängstlich an und nehmen sofort Reißaus, wenn man sich auch nur vorsichtig nähern möchte.

Da sie jedoch noch nicht so alt sind, besteht durchaus noch die Chance, dass sie mit der Zeit zahm werden, wenn sie auf lange Sicht nur gute Erfahrungen mit uns Menschen machen.

Hierfür suchen wir nun ganz besondere Menschen. Wer sich eine Katze wünscht, mit der er sofort schmusen kann, ist nicht für unsere Faucherle geeignet. Viel Geduld, Verständnis und Liebe sind eine unerlässliche Voraussetzung für die „Resozialisierung“ der kleinen Wildfänge. Man sollte bereit sein, die Katze anzunehmen, wie sie ist, und anfangs nicht zu hohe Ansprüche stellen. Im Moment kann man Yedi, Yolanda und Yoyo noch nicht mit bloßer Hand anfassen. Sie reißen aus, fauchen wie die kleinen Teufel und würden auch beißen, wenn man sie in die Enge drängt. Für Kinder sind sie daher keine Spielgefährten!

Trotzdem lernen die Kätzchen in diesem jugendlichen Alter doch recht schnell und haben durchaus das Potential, Vertrauen zu fassen, auch wenn es im Moment noch nicht so aussieht.

Ideal wäre es, wenn im neuen Zuhause bereits eine weitere freundliche Katze leben würde, denn unsere kleinen Faucherle sind sehr verträglich und kuscheln gern mit ihren Artgenossen. So ganz allein erscheint ihnen eine neue Umgebung noch bedrohlicher als ohnehin schon und eine souveräne Zweitkatze könnte ihnen Sicherheit geben.

Schön wäre es auch, wenn sie nach einer ausreichenden Eingewöhnungszeit auch wieder Freigang haben könnten, da sie dies von früher her so gewöhnt sind. Natürlich sollte ihr neues Zuhause dann nicht gerade an einer Hauptverkehrsstrecke liegen. Yedi, Yolanda und Yoyo wären übrigens auch bestens für das Leben auf einem Bauern- oder Reiterhof geeignet. Eine Scheune zum Schlafen, Strohballen zum Herumklettern, Wiesen zum Mäusefangen, dabei aber auch immer ein gefüllter Futternapf - ein Paradies für unsere kleinen Wilden! Und da wir sie schon kastrieren ließen, kann es auch keinen neuen Nachwuchs geben.

Da die meisten Menschen (verständlicherweise) einen Schmuse-Stubentiger adoptieren möchten, haben unsere kleinen Kratzbürstchen natürlich sehr schlechte Karten. Trotzdem möchten sie nicht für immer im Tierheim bleiben. Sie sind hier sehr unglücklich. Daher unsere Frage: Welche erfahrenen Katzenmamis und –papis möchten sich der Herausforderung stellen und unseren kleinen Wildfängen zeigen, dass das Zusammenleben mit uns Menschen auch viele Vorteile hat? Unsere scheuen kleinen Katzenkinder bräuchten so dringend die Chance auf ein glückliches Katzenleben! Wer kann helfen?
10.09.2021
Ari, Adela, Adara Ari, Adela, Adara (Katze - Bengal)
Drei Wildfänge suchen erfahrene Familien!

Er würde am nächsten Tag umziehen und wenn wir Ari, Adela und Adara (die Namen erhielten die Kätzchen erst bei uns, da sie noch namenlos waren) nicht noch am selben Tag aufnehmen würden, würde er sie irgendwo aussetzen - so die telefonische Aussage des Besitzers. Was also sollten wir tun? Trotz absoluter Überbelegung blieb uns nichts anderes übrig: Ari, Adela und Adara durften im Tierheim einziehen.

Warum sich ihr Besitzer nicht früher gemeldet hat, wissen wir nicht. Auch wäre es schön gewesen, wenn er für unsere Auslagen (die Katzen mussten alle geimpft, entwurmt und kastriert werden) wenigstens eine kleine Spende dagelassen hätte. Leider jedoch Fehlanzeige.

Uns macht das Verhalten unserer Mitmenschen, das wir im Tierheim oft schmerzlich erfahren müssen, einfach nur traurig. Da stehen einem die Haare zu Berge, wenn man mitbekommt, wie Menschen allzu oft mit den ihnen anvertrauten Tieren umgehen - Tiere, die nichts dafür können, dass sie auf der Welt sind, Tiere, die sich auf uns verlassen und voll und ganz von uns abhängig sind. Ein bisschen Verantwortungsbewusstsein wäre da schon angebracht.

Wie auch immer, Ari, Adela und Adara sind nun bei uns und wir werden uns nach Kräften bemühen, passende Adoptiveltern für die Kätzchen zu finden.

Laut Aussage des Vorbesitzers sind sie eine Mischung aus Hauskatze und Bengalkatze. Dies merkt man am Aussehen zwar nur leicht, charakterlich scheinen sie aber durchaus etliches Bengalblut geerbt zu haben. Die drei Geschwister sind sehr unabhängige, freiheitsliebende und temperamentvolle Katzen, die nur für katzenerfahrene Menschen geeignet sind.

Bei Fremden zeigen sie meist erst einmal die kalte Schulter. Sie fauchen und reißen sofort aus, wenn man zu nahe oder zu schnell auf sie zugeht. Hier sind Verständnis und Geduld gefragt, denn in einer neuen Familie und damit in ungewohnter Umgebung angekommen, werden sich die drei ganz sicher erst einmal unter dem Schrank oder hinter dem Sofa verstecken. Sie möchten dann nicht bedrängt werden, sondern erst einmal in aller Ruhe die Lage abklären und ihre neuen Dosenöffner beobachten. Da die drei trotz ihres Misstrauens auch über eine große Portion Neugier verfügen, werden sie sich nach einiger Zeit hervorwagen und ihre zweibeinigen Familienmitglieder aus der Nähe abchecken. Dann wird es nicht mehr lange dauern, bis sie sich streicheln lassen, denn im Grunde finden sie Schmuseeinheiten ganz toll. Im Tierheim lassen sie sich inzwischen von ihrer Lieblings-Katzenpflegerin begeistert liebkosen. Doch dies geht nicht von heute auf morgen. Daher suchen wir Menschen, die genügend Geduld und Verständnis aufbringen und nicht erwarten, dass sie vom ersten Tag an ein Schmusekätzchen zuhause haben.

Ari, Adela und Adara sind durchaus selbstbewusste Persönchen, die ihren eigenen Kopf haben und selbst entscheiden möchten, wann und wem sie ihr Vertrauen schenken. Für kleinere Kinder, die gerne auf Katzen zustürmen und sie knuddeln möchten, sind unsere drei Wildfänge daher nicht geeignet.

Wenn sich Ari, Adela und Adara erst einmal eingewöhnt haben, sollen sie auch unbedingt Freigang haben. Diese temperamentvollen Kätzchen sind nicht als reine Wohnungstiere geeignet - viel zu hoch ist das Risiko, dass sie unerwünschte Verhaltensweisen an den Tag legen, wenn sie ihre Energien nicht abbauen können. Damit ihnen in "freier Wildbahn" nichts zustößt, sollte ihr neues Zuhause in ländlicher Umgebung liegen.

Ari, Adela und Adara vertragen sich sehr gut und könnten natürlich auch zu zweit oder gar zu dritt vermittelt werden. Dies ist jedoch nicht unbedingt nötig, wenn zumindest eine andere, ebenfalls verträgliche und aktive Katze im neuen Zuhause auf sie wartet. Wir denken, dass sich unsere drei kleinen Angsthäschen mit einem Artgenossen wesentlich schneller eingewöhnen und auch viel wohler fühlen würden.

Trotz ihres Temperaments sind die drei kleinen Wirbelwinde bei uns im Katzenzimmer total sauber und machen auch nichts kaputt.

Gefragt sind nun erfahrene Katzeneltern, die unsere drei selbstbewussten Geschwister zu nehmen wissen, die Geduld mit ihnen haben und ihnen ein liebevolles und geborgenes Für-Immer-Zuhause anbieten möchten. Wo könnten Ari, Adela und Adara einzeln oder gemeinsam eine neue Heimat finden?
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