Deutscher Tierschutzbund e.V.
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Deutscher Tierschutzbund e.V.
04.07.2020
Kaninchen und Albinos m/w Kaninchen und Albinos m/w (Nagetier - Kaninchen)
Alter unbekannt,
im Tierheim seit: 22.06.2020.
Die vier Kaninchenmädels Makoto, Bunny, Ami und Minako wurden in Begleitung eines Kaninchenherrn an einem Feldrand gefunden. Es ist nicht auszuschließen, dass sie dort ausgesetzt wurden.
Interessenten können sich telefonisch unter 08734 / 937 261 melden.
https://quellenhof-passbrunn.de

TIERVERMITTLUNG DERZEIT NUR NACH VORANMELDUNG MÖGLICH!

Zum Schutz der zu vermittelnden Tiere und zur Deckung der Kosten erheben wir pro Tier eine Schutzgebühr. Außerdem benötigen wir vor der Vermittlung Angaben zu Ihrer Person.
14.05.2020
Filou Filou (Katze - Hauskatze)
Sorgen-Kater sucht ganz besondere Menschen oder liebe Paten

Seit Filou im April 2019 bei uns abgegeben wurde, ist er unser großes Sorgenkind auf der Katzenstation. Bereits über ein Jahr lebt er nun bei uns – absolut ungewöhnlich für unsere Stubentiger. Selbst für schwierige Kandidaten konnten wir bisher immer relativ zeitnah neue Liebhaber finden. Nicht so jedoch für Sorgenkind Filou.

Filou ist ein ganz besonderer Kater. Wir sind uns nicht sicher, ob er vielleicht irgendeine Art der Behinderung hat, ob er autistisch sein könnte oder ob er durch irgendwelche Erlebnisse in der Vergangenheit so geprägt worden ist.

Tatsache ist, dass Filou irgendwie anders ist als andere Katzen. Das beginnt schon damit, dass er nicht stubenrein ist – natürlich das Totschlagargument für jede mögliche Vermittlung. Verständlicherweise will niemand ein Tier, das nicht stubenrein ist. Leider benutzt Filou das Katzenklo bis heute weder für sein kleines Geschäft und meist auch nicht für das große. Er geht dafür aber in der Regel immer in dieselbe Zimmerecke. Leider bringt es jedoch gar nichts, das Klo dann einfach dort hinzustellen. Dann wählt er einen neuen Platz. Wir haben schon so viel versucht, aber leider alles umsonst. Filou bleibt seiner Unsauberkeit treu. Immerhin akzeptiert er es aber inzwischen, wenn wir Laken dort auslegen.

Der Grund für Filous Unsauberkeit könnte in unseren Augen vielleicht eine Art der Behinderung sein. Wenn man ihn beobachtet, hat man ganz stark den Eindruck, dass er nicht richtig „da“ ist. Er schaut oft so fragend, so verwirrt, als wüsste er mit der Realität nichts anzufangen und als lebte in seiner eigenen Welt. Er bewegt sich auch anders als andere Katzen, vorsichtiger, langsamer, irgendwie fragender. Es ist auch schon vorgekommen, dass er gegen Glastüren gelaufen ist oder das Liegebrettchen beim Hochspringen verfehlt hat.

Natürlich ließen wir ihn schon längst in der Tierklinik komplett durchchecken. Er war sogar mehrere Tage zur Beobachtung dort. Gefunden wurde aber nichts – alle Werte waren normal. Bluttest, Kotprobe, Urinprobe, Ultraschall von Blase und Niere, Augenuntersuchung – wir ließen nichts aus. Das Ergebnis war jedoch immer das gleiche: Filou ist pumperlgesund. Weder hat er ein Problem mit seiner Sehfähigkeit, noch eine Blasenentzündung, irgendwelche Parasiten, Harngrieß oder Nierensteine.

Die einzige Diagnose, die die Ärzte stellen konnten, war Epilepsie, nachdem wir ganz am Anfang seines Tierheimaufenthaltes mehrere Anfälle miterlebt hatten. Daraufhin bekam Filou Tabletten, die er sich auch anstandslos verabreichen ließ. Nach einiger Zeit durften wir die Dosis halbieren und da keine weiteren Anfälle mehr aufgetreten sind, bekommt Filou nun schon seit mehreren Monaten gar keine Behandlung mehr. Er hatte seitdem trotzdem keinen Anfall mehr. Natürlich muss man das aber weiter im Auge behalten.

Charakterlich ist Filou ein Traum: er ist einfach nur lieb! Er ist ein richtig „treudoofer“ Geselle, der alles mit sich machen lässt, der sämtliche Tierarztbesuche und Behandlungen klaglos und ohne Murren oder gar Kratzen über sich ergehen ließ (und er hat schon einige hinter sich!) und mit dem man alles machen kann. Er ist gutmütig wie kein zweiter, freundlich, verschmust, anhänglich – wirklich eine gute Seele.

In unserem Katzenzimmer ist er sehr ruhig und macht bis auf die Unsauberkeit keinerlei Probleme. Er macht nichts kaputt und man merkt ihn kaum. Meist liegt er auf seinem Plätzchen, beobachtet uns beim Saubermachen, holt sich zwischendurch ein paar Streicheleinheiten ab und freut sich, wenn man mit ihm spricht.

Er liebt seine tägliche Routine und ist insgesamt ein Kater, der einen sehr ruhigen Tagesablauf mit immer demselben Trott schätzt. Neuerungen kann er nur schwer verkraften. Kommen zum Beispiel neue Katzen zu ihm ins Katzenzimmer, braucht er ein paar Tage, bis er sich an die neue Situation gewöhnt hat. Er ist dann aufgeregter als sonst, tigert unruhig auf und ab und man merkt deutlich, dass ihn die neue Situation überfordert. Sind die Neuzugänge dann ein paar Tage da, ist alles gut. Wird dann einer vermittelt und fehlt in seiner kleinen Welt, beginnt seine Unruhe von neuem. Da bei uns im Katzenzimmer ein ständiges Kommen und Gehen ist, hat er sich in den letzten Monaten an die Veränderungen gewöhnt und ist nicht mehr ganz so „neben der Spur“, wenn Neuzugänge eintreffen. Trotzdem merkt man, dass er sich in seiner gewohnten Routine einfach am wohlsten fühlt.

Dabei ist es übrigens nicht so, dass Filou keine anderen Katzen mögen würde, im Gegenteil! Er ist sogar absolut verträglich. Noch nie haben wir gesehen, dass er eine Katze angefaucht oder sich auch nur verteidigt hätte. Im Gegenteil ist er es oft, der gemobbt wird – vielleicht weil er anders ist als die anderen? Gegen einen ruhigen Kumpel hat er absolut nichts einzuwenden und kuschelt sogar mit manchen Katzen (und auch Katern!) zusammen in einem Körbchen.

Wir wissen nicht, ob wir uns hier verständlich genug ausgedrückt haben, aber wer Filous Verhalten beobachtet, wird vielleicht verstehen, was wir meinen. Er wirkt irgendwie hilflos und etwas verwirrt, dabei aber absolut lieb und dankbar für jegliche Ansprache und Streicheleinheit. Da wir befürchten, dass er mit der „großen weiten Welt draußen“ nicht zurechtkommen könnte, möchten wir ihn lieber in reine Wohnungshaltung vermitteln. Wir denken, dass er Gefahren, die im Freien lauern, nicht wirklich einschätzen kann. Auch hält er sich bei uns fast nur im Innengehege auf und betritt das Außengehege so gut wie nie. Er scheint seine Freiheit nicht zu vermissen, sondern fühlt sich in seiner kleinen Welt sicher und geborgen.

Doch wer nimmt schon eine Katze in Wohnungshaltung, die nicht stubenrein ist? Noch dazu, wenn sie vielleicht geistig behindert sein könnte und eine mögliche Epilepsieerkrankung im Raum steht? Da kann Filou so einen guten Charakter haben wie er will, er wird wenig Chancen haben… Daher möchten wir den armen Kerl wenigstens als Patentier anbieten. Vielleicht findet er ja wenigstens einen lieben Paten, der uns finanziell etwas unter die Arme greifen möchte. So wäre wenigstens Filous Unterbringung gesichert, wenn er schon keine neue Familie finden kann.

Daher nun unsere Frage: Wer möchte Filous Pate werden oder – wir geben die Hoffnung nicht ganz auf – ihm vielleicht sogar ein neues Zuhause bieten?
07.05.2020
Munzi Munzi (Katze - Hauskatze)
Imposanter Katzenprinz sucht neues Königreich

Munzi ist ein wahrer Prachtbursche von einem Kater, groß, kräftig, mit einem breiten Katergesicht und einem dicken Schwanz, mit dem er einem Jaguar Konkurrenz machen könnte.

Schon äußerlich sieht man es ihm an, dass er es gewohnt ist, den Ton anzugeben und seine „Untertanen“ gerne nach seiner Pfeife tanzen lässt. Und so suchen wir für diesen kleinen Prinzen ein katzenerfahrenes Zuhause, in dem er der unumschränkte Alleinherrscher sein und die erste Geige spielen darf.

Mit der Umstellung ins Tierheim kam Munzi anfangs überhaupt nicht klar. Er verkroch sich im letzten Winkel seiner Katzenhöhle, fauchte abweisend und verteilte Pfotenhiebe, wenn man ihm zu nahe kam. Wenn man sich jedoch bewusst macht, dass Katzen sehr ortsgebunden sind, versteht man vielleicht seinen Frust, von einer Minute auf die andere in eine fremde Umgebung und völlig neue Lebenssituation geworfen zu werden. Munzi schaltete daher erst mal vollkommen auf Abwehr und Selbstverteidigung.

Inzwischen hatte er aber Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen, sich umzusehen, sich zu akklimatisieren und uns Tierpfleger zu beobachten. Er kam dabei wohl zu dem Schluss, dass wir ganz so übel doch nicht sein können, denn nun taut er immer mehr auf, geht aus sich heraus und beginnt von sich aus, Kontakte zu knüpfen. Wenn seine gewohnten Bezugspersonen das Katzenzimmer betreten und ihn mit leiser Stimme locken, verlässt er sofort seine Höhle, kommt zu ihnen und begleitet sie beim Saubermachen. Er lässt sich von ihnen auch gerne streicheln und man spürt jeden Tag mehr, wie sehr er die Streicheleinheiten in den letzten Wochen vermisst hat.

Denn Munzi ist beileibe kein scheuer oder wilder Kater. Er ist das Zusammenleben mit Menschen gewöhnt und war nur durch die Umstellung so aus der Bahn geraten. Munzi ist ein sehr umgebungstreuer und an wenige Bezugspersonen gebundener Kater und wir sind davon überzeugt, dass er auch in einem neuen Zuhause seine guten Eigenschaften unter Beweis stellen wird.

Trotzdem könnte Munzi nach einer Vermittlung wieder etwas fremdeln – immerhin ist sie ja mit einem erneuten Umgebungswechsel verbunden. Daher suchen wir für ihn verständnisvolle Katzeneltern, die ihm Zeit geben und nicht gleich die Geduld verlieren, wenn Munzi anfangs unter dem Sofa sitzt und jedem Kontakt aus dem Weg geht. Denn wie gesagt: Munzi ist nicht scheu, sondern braucht nur Zeit, um sich einzugewöhnen.

Für Kinder ist der dominante Bursche jedoch eher nicht geeignet, denn er möchte selbst bestimmen, wann er gestreichelt werden und wann er lieber seine Ruhe haben möchte. Seine neuen Bezugspersonen sollten daher schon etwas Erfahrung haben, um auch die Signale seiner Körpersprache zu verstehen.

Auch sollte Munzi in seinem neuen Zuhause unbedingt als Einzelprinz leben dürfen. Eventuell käme er mit einer freundlichen, ruhigen Katzendame klar, aber andere Kater sind absolut nicht nach seinem Geschmack. Ganz nach dem Motto „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ möchte er sein Revier und seine Familie nicht mit einem Rivalen teilen.

Ebenfalls sehr wichtig ist für Munzi die Möglichkeit zum Freigang. Er ist es gewöhnt, nach Lust und Laune draußen umherzustreifen, sein Revier zu kontrollieren, in der Sonne zu liegen oder nach Mäuschen zu schauen. Ausschließlich auf die Wohnung beschränkt, wäre er nicht ausgelastet und würde seinen Unmut und seine Energie dann sicher anders zum Ausdruck bringen – und dies nicht unbedingt im Sinne seiner zweibeinigen Mitbewohner. :-) Sein neues Zuhause sollte daher eher ländlich und nicht an einer viel befahrenen Straße liegen.

Ansonsten ist Munzi in der Wohnung eher ruhig. Er genießt es, sich in ein Körbchen oder eine Höhle zurückzuziehen und alles zu beobachten. Man merkt ihn oft gar nicht. Auch ist er selbstverständlich stubenrein.

Munzi ist ein Charakterkopf, eine Persönlichkeit, und kann durchaus auch mal anderer Meinung sein als seine zweibeinigen Familienmitglieder. Er ist ein Kater mit Ecken und Kanten, aber trotzdem auch wieder absolut liebenswert, anhänglich und dankbar. Für ihn suchen wir echte Katzenmenschen, die seine Seele verstehen und ihn so nehmen wie er ist.

Wer möchte die Herausforderung annehmen? Munzi ist im Tierheim sehr unglücklich und möchte endlich wieder über sein eigenes kleines Reich herrschen. :-)
07.05.2020
Zacatin Zacatin (Hund - Schäferhund Mischling)
Ängstlicher Rohdiamant wünscht sich eine glückliche Zukunft!

Zacatin stammt - wie der ungewöhnliche Name schon vermuten lässt - aus Spanien, genauer gesagt aus unserem dortigen Partner-Tierheim Sierra Nevada bei Granada, wo übrigens auch noch zwei weitere Geschwister auf ein liebevolles Zuhause warten.

Dass die vier Geschwister (eine weitere Schwester ist bereits glücklich vermittelt) überhaupt noch am Leben sind, haben sie einem eifrigen Schutzengel zu verdanken. Dieser fand die Babys allein und verlassen in einer Hecke, als sie gerade mal vier Wochen alt waren. Irgendjemand hatte die Welpen skrupellos in der freien Natur "entsorgt", wohl wissend, dass sie ohne Mutter oder menschliche Hilfe qualvoll verhungern würden. Dass die Kleinen rechtzeitig gefunden wurden, war ein großer Zufall.

Liebevoll und mit viel Mühe wurden die Babys im Tierheim Sierra Nevada aufgezogen und haben sich zu prächtigen, bildschönen und pumperlgesunden Wonneproppen entwickelt. Trotzdem konnten sie bisher leider noch kein spanisches Herrchen für sich gewinnen. Daher durften Ende Februar wenigstens schon mal zwei der Geschwister nach Kronach ausreisen. Zacatins Schwester Gracia hat es nun bereits geschafft und eine neue Familie gefunden. Nun soll auch Zacatin noch seine Chance erhalten!

Wer sich für Zacatin interessiert, muss allerdings bedenken, dass er noch viel Geduld und Training einfordern wird, bis er einmal ein perfekter Begleithund sein wird. Er hat ja noch keinerlei Erziehung genossen und weiß nicht, wie man sich in einem Menschenhaushalt benimmt. Er ist im Tierheim aufgewachsen, kennt nur das Leben im Hunderudel und war noch nie in einem Haus.

Selbst das An-der-Leine-Gehen musste er bei uns im Tierheim erst lernen. Das klappt nun schon ganz gut; allerdings ist ihm noch vieles unheimlich und so heißt es: Leine fest in der Hand halten, da er bei einem ungewohnten Geräusch oder einem plötzlich vorbeifahrenden Auto durchaus noch erschreckt zur Seite springen oder anziehen könnte!

Bitte haben Sie Verständnis, wenn Zacatin nicht gleich so funktioniert, wie man es von einem "normalen" Familienhund gewöhnt ist. Er hatte zwar das große Glück, gesund und geliebt aufzuwachsen, hat aber in neun Monaten Tierheimleben in Spanien das Tierheim nie verlassen können. Alle Reize, die unsere vierbeinigen Begleiter in der Regel schon von Welpe an lernen, sind ihm noch fremd. Vieles erscheint ihm unheimlich. Er ist daher immer noch sehr ängstlich und erschrickt vor allem Unbekannten.

Trotzdem ist er aber auch aufgeschlossen und bereit zu lernen. Er ist noch jung und neugierig und bereit, über seinen jetzt noch sehr begrenzten Erfahrungshorizont hinauszublicken. Nun wäre es höchste Zeit, ihm verantwortungsbewusste und erfahrene Menschen zur Seite zu stellen, die ihn nicht überfordern, die seine Ängste verstehen und die ihm geduldig und langsam alles zeigen, was ein normaler Haushund alles können und wissen muss. Dies beinhaltet ganz banale Dinge wie Treppensteigen, die ungewohnten Geräusche von Staubsauger und Fernseher, Autofahren, dass man einen Mülleimer nicht ausleeren und nicht auf den Tisch springen darf, aber auch Stubenreinheit und Alleinbleiben. Auch beim Gassigehen muss er sich noch daran gewöhnen, dass entgegenkommende Passanten, vorbeifahrende Autos oder allerlei Geräusche nicht bedrohlich für ihn sind.

Gleichzeitig sollte natürlich auch schon mit etwas Erziehung begonnen werden, jedoch ohne Druck und Zwang und immer sehr liebevoll. Zacatin ist sehr sensibel. Laute Kommandotöne und Kasernenhofdrill bestärken ihn nur in seiner Angst und bringen rein gar nichts. Sicheres, ruhiges und konsequentes Auftreten ist für ihn das A und O. Er muss spüren, dass er an der Seite seines Menschen gut aufgehoben ist, dass dieser die Richtung vorgibt, dass er sich sicher und geborgen fühlen kann und alles gut ist, wenn er sich an seinem Zweibeiner orientiert. So wird er ganz sicher schnell lernen und auch Spaß daran haben.

Nach seinem Aussehen gehen wir davon aus, dass es sich um eine Mischung aus Deutschem und Belgischen Schäferhund (Malinois) handeln könnte. Wer diese Rassen kennt, weiß, dass es sich um absolute Arbeitstiere handelt, die beschäftigt und ausgelastet werden müssen. Dazu gehört nicht nur viel Bewegung, sondern auch geistige Beschäftigung. Zacatin soll mitdenken müssen, allerlei Kommandos erlernen, Futtersuchspiele machen oder Hundesport treiben können. Obwohl er total lieb und freundlich ist, möchten wir ihn daher nicht unbedingt an blutige Anfänger vermitteln. Etwas Erfahrung mit der Erziehung von Junghunden, am besten natürlich mit Schäferhunden, wäre sehr wünschenswert.

Ansonsten lässt sich charakterlich nichts Schlechtes über Zacatin berichten, denn er ist durch und durch freundlich zu jedermann, gutmütig und lässt alles mit sich machen. Sicher könnte er auch in eine Familie mit etwas älteren Kindern vermittelt werden.

Mit anderen Hunden versteht er sich bestens, da er sein ganzes bisheriges Leben mit vierbeinigen Kumpels verbracht hat. Die Vermittlung als Zweithund wäre daher nicht nur möglich, sondern sogar ausdrücklich empfohlen. So könnte sich das Angsthäschen an einem souveränen Kollegen orientieren und viel von ihm lernen.

Für Zacatin wünschen wir uns ein Haus mit eingezäuntem Garten und eine Familie, die viel Zeit für ihn hat. Allzu langes Alleinbleiben ist nicht ratsam, denn dass ein unausgelasteter Junghund aus lauter Langeweile auch mal die Wohnung umdekoriert, ist nicht ungewöhnlich.

Zacatin ist ein Rohdiamant, der einmal einen ganz tollen Kumpel abgeben wird, auf den man sich verlassen und mit dem man durch dick und dünn gehen kann. Doch wie gesagt: Er ist ein Rohdiamant! Es ist also noch viel Arbeit nötig, bis er soweit sind. Doch es lohnt sich! Wer möchte die Herausforderung annehmen und Zacatin ein langes, erfülltes und glückliches Leben an seiner Seite ermöglichen?
27.04.2020
Tinga Tinga (Hund - Podenco )
Temperamentvolles Podenco-Mädchen möchte neues Leben in Deutschland beginnen!

Tinga stammt – wie könnte es bei dieser Rasse anders sein – aus Spanien, wo sie von einem Jäger in unserem dortigen Partner-Tierheim Sierra Nevada abgegeben worden war. Dies ist nun gute eineinhalb Jahre her. Seitdem hat sich niemand für die süße Maus interessiert! Traurig und vergessen lief sie in ihrem Zwinger auf und ab, nur ein Podenco von vielen, dem niemand Beachtung schenkte.:-(

Leider wimmelt es in Spanien nur so vor heimatlosen Podencos und wirklich gute Plätze werden kaum angeboten. Klar, Jäger sind oft auf der Suche nach guten Podencos, doch wenn man weiß, wie viele Jäger in Spanien ihre Hunde unterbringen und behandeln, stehen jedem Tierfreund alle Haare zu Berge. So ein Leben soll Tinga erspart bleiben.

Daher durfte die Zuckerschnute Mitte Februar zu uns nach Kronach ausreisen. Nun sind wir auf der Suche nach verantwortungsbewussten und liebevollen Menschen, die der Auswanderin eine sichere und geborgene Heimat bieten möchten. Tinga ist sehr menschenbezogen, zutraulich und anhänglich. Ganz nach Podenco-Art ist sie freundlich zu jedermann, gutmütig, friedlich und unterwürfig. Sie lässt alles mit sich machen und ist sehr sensibel. Sicher hätte sie auch nichts gegen Kinder in ihrer neuen Familie einzuwenden, wenn diese liebevoll mit ihr umgehen und sie in der Anfangszeit, wenn noch alles für sie neu ist, nicht gar zu sehr bestürmen.

Wie alle Podencos ist auch Tinga regelrecht schmusesüchtig. Dabei schmiegt sie sich gern ganz eng an ihre Menschen an, so dass man den Eindruck hat, sie möchte regelrecht in einen hineinkriechen. Sie scheint richtig ausgehungert nach Zärtlichkeit und kann nicht genug von Streicheleinheiten bekommen.

Natürlich geht sie aber auch gern spazieren. Als Jagd- und Windhund braucht sie genügend Auslauf und ist nicht mit einer Runde um den Block zufrieden. Da Tinga starken Jagdtrieb hat, muss sie dabei aber an der Leine bleiben.

Wer sich für Tinga interessiert, muss wissen, dass sie noch sehr viel lernen muss. Wir wissen nicht, wie sie bei ihrem Vorbesitzer gelebt hat – erfahrungsgemäß halten Jäger in Spanien ihre Hunde allerdings nicht im Haus und schon gar nicht als Familienmitglieder, sondern in Zwingern, Verschlägen o.ä. Es ist also ziemlich wahrscheinlich, dass sie noch nie in einem Haus war und das tägliche Zusammenleben mit Menschen noch nicht kennt. Sie muss sich noch an alles gewöhnen – sei es die ungewohnten Geräusche von Fernseher oder Staubsauger, Treppensteigen, Stubenreinsein, Alleinbleiben oder dass Mülleimer nicht zum Ausleeren da sind. Hier ist also noch etwas Verständnis und Geduld seitens ihrer neuen Besitzer gefragt. Doch es lohnt sich und wir sind überzeugt, dass Tinga mit etwas Hilfestellung schnell lernen wird.

Tingas Traum-Zuhause wäre natürlich ein Haus mit sicher eingezäuntem Garten, wo man sie auch mal ohne Leine rennen lassen kann. Da sie die Benimmregeln im Menschen-Haushalt erst noch lernen muss, sollte sie zumindest in der Anfangszeit nicht zu lange allein bleiben müssen.

Mit anderen Hunden – ganz gleich welchen Geschlechts – versteht sie sich übrigens super. Sie ist eher unterwürfig, passt sich sofort an und geht jedem Streit aus dem Weg. Tinga wäre daher perfekt als Zweithund geeignet. Katzen mag sie jedoch leider überhaupt nicht!

Tinga ist ein fröhlicher und liebevoller Sonnenschein-Hund, anfangs vielleicht noch etwas schüchtern, aber dann sehr schnell sehr anhänglich und verschmust. Mit ihrer sympathischen Art muss man sie einfach gern haben. Wo könnte die süße Maus ein glückliches und erfülltes Leben führen?
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